Rhein
Der internationale Fluss
Der Rhein wird oft als deutscher Fluss bezeichnet, denn fast fünf Siebtel seines rund 1232 km langen Laufs fallen ganz auf Deutschland. Hinzu kommt eine beträchtliche Strecke von fast 300 km Länge, auf der er die Grenze zu Frankreich und der Schweiz bildet. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass sowohl seine Quelle als auch seine Mündung nicht in Deutschland liegen und dass ein sehr großer Teil des Flusswassers aus den Nachbarländern in den Rhein gelangt.
Insgesamt sind es sechs Staaten, die am Rhein Anteil haben, nämlich außer Deutschland und der Schweiz auch Liechtenstein, Österreich, Frankreich und die Niederlande. Dies sind aber nicht die einzigen Länder, aus deren Gebiet der Rhein Wasser erhält, denn über die Mosel wird Wasser auch aus Luxemburg und Belgien zugeführt. So ist der Rhein im wahrsten Sinne ein internationaler Fluss. Auf der gesamten Erde gibt es nur sehr wenige Flüsse, wie etwa die Donau, die ihn in dieser Hinsicht übertreffen.
- Der internationale Fluss
- Das Rheinwasser
- Von der Quelle bis zur Mündung
- Der Rhein als Verkehrsader
- Der Rhein in der Geschichte
Bibliografie:
- Bruno P. Kremer: Der Rhein. Von den Alpen bis zur Nordsee, Duisburg 2010
- Karl H. Lautensack: Rheinschif(f)fahrt - gestern und heute, Weiler bei Bingen, 3. Auflage, 2009
- Inga Menkhoff: Der Rhein. Von der Quelle bis zur Mündung, Köln 2010
Institution(en):
- Bundesanstalt für GewässerkundeKaiserin-Augusta-Anlagen 15-17, 56068 Koblenz(0261)1306-0posteingang@bafg.de









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