Rhythmus, Takt und Metrum
Klare Unterscheidung
Rhythmus, Takt und Metrum sind eng verwandte Begriffe, denn sie organisieren das Prinzip der "Wiederholung von Gleichem oder Ähnlichem" im musikalischen Ablauf. Aber die drei Begriffe beziehen sich auf sehr unterschiedliche Objekte:
Der Rhythmus regelt das Verhältnis der notierten Zeitwerte (Noten) untereinander.
Der Takt ist eine Organisationseinheit zwischen Rhythmus und Metrum, z.B. 6/8-Takt, 4/4-Takt usw. Beim Takt wird festgelegt, welche Zeitwerte innerhalb eines Taktes (!) leicht oder schwer, betont oder unbetont sind.
Das Metrum bildet die taktübergreifende Form, die mehrere Takte zu Perioden oder anderen größeren Einheiten zusammenschließt. Man kann sagen: Der Takt ist die kleinste Einheit des Metrums. Der Begriff Metrum ist daher ausschließlich auf taktgebundene Musik ab etwa 1600 anzuwenden. Musik, die in anderen Zeiteinheiten organisiert wird, z.B. zeitgenössische und avantgardistische Musik im Sekundenmaß, ist in der Regel nicht metrisch zu erfassen.
- Klare Unterscheidung
- Ebene 1: Der Rhythmus
- Ebene 2: Der Takt
- Ebene 3: Das Metrum
- Historischer Hintergrund
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Bibliografie:
- Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, 2 Bände, Mainz, München 1979ff
- Wieland Ziegenrücker: ABC Musik. Allgemeine Musiklehre, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden u.a. 32000









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