Römische Religion: Götter
Die kleinen Götter
Zum Agrarbereich gehören Dea Dia, Mater Matuta, Fruchtbarkeitsgöttinnen im allgemeinen. Daneben gibt es spezielle Gottheiten; so untersteht das Getreide in jeder Phase einer göttlichen Macht: Seia schützt das Korn in der Erde, Segetia das Korn auf dem Halm, Tutulina das geerntete Korn, Consus wacht über das gedroschene Getreide, Pilumnus über das Zerstampfen der Körner im Mörser. Für das Blühen der Pflanzen sorgt Flora, während Pomona das Obst reifen lässt. Ebenso wichtig wie das Getreide ist das Vieh, das von Silvanus, dem Waldgott, geschützt wird, der außerdem auch für die Herden zuständig ist.
Auch nicht-bäuerliche Bereiche haben ihre. spezielle Gottheit, z. B. Portunus, den Gott der Türen (porta) und Häfen (portus); Terminus, den Gott der Grenzen und Grenzsteine; Dius Fidius, den Gott der Eide. Daneben gibt es viele göttliche Wesen in der Natur, z. B. Flussgötter - besonders Tiberis wird verehrt - oder Quellnymphen, die Camenae, die zur römischen Entsprechung der Musen werden.









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