Römisches Badewesen
Einleitung
Zu den bedeutendsten zivilisatorischen Leistungen der Römer gehört ihre Badekultur, von der noch heute in allen Teilen des ehemaligen Imperiums die Reste kleinerer Badeanlagen in Villen und Kastellen ebenso zeugen wie die gewaltigen Ruinen der palastartigen Thermen (von griech. thermos = warm) in den großen Städten. Nach einer antiken Beschreibung standen in der Zeit Konstantins des Großen der stadtrömischen Bevölkerung nicht weniger als elf staatliche Thermen und über 850 private Badeanstalten zur Verfügung. Aber auch für die Bewohner der unbedeutendsten Provinznester und für die Garnisonen der entlegensten Außenposten des Reiches gehörte der Badebetrieb zu den selbstverständlichen Annehmlichkeiten des Lebens.
- Einleitung
- Von der Badewanne zum Badepalast
- Die wesentlichen Bestandteile römischer Bäder
- Die Kaiserthermen
- Das Bad im Alltag der Römer
- Heilbäder und Kurorte
- Brief des Seneca aus Baiae
Bibliografie:
- Artikel Thermen. In: Der neue Pauly. Enzyklopädie der Antike Bd. 12/1, Stuttgart, Weimar 2002
- Erika Brödner: Die römischen Thermen und das antike Badewesen, Darmstadt 1983
- Marga Weber: Antike Badekultur, München 1996









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