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THEMEN

Soziale Berufe

Logopäde

Logopädin, erzieht Gehörlose, Schwerhörige und Sprachbehinderte zum natürlichen Sprechen, Artikulieren der Worte und Formen der Sprache. Bei ihrer medizinisch-pädagogischen Tätigkeit arbeiten Logopäden in enger Zusammenarbeit mit dem Arzt oder auf dessen Verordnung hin. Ihre Aufgabe umfasst die Befunderhebung und Therapie bei Störungen der Sprachentwicklung, bei Stimm-, Sprach- und Sprechstörungen verschiedenster Ursache sowie Störungen des Redeflusses, zu denen das Stottern und Poltern zählen. Außerdem behandeln sie Patienten, die am Kehlkopf operiert wurden. Logopäden erstellen den Therapieplan selbstständig und verwenden bei der Behandlung häufig spezielle Apparate. Logopäden entwickeln darüber hinaus auch neue Behandlungsmethoden. Sie sind in foniatrischen, pädiatrischen, neurologischen und kieferorthopädischen Kliniken oder Klinikabteilungen, in Arztpraxen, in pädagogischen Instituten für Sprach- und Hörgestörte (z. B. Sprachbehindertenschulen), in Rehabilitationseinrichtungen oder in der eigenen Praxis tätig.

Die Ausbildung wird an staatlich anerkannten Schulen für Logopäden durchgeführt und dauert 3 Jahre. Als Zugangsvoraussetzungen werden ein Mindestalter von 18 Jahren, ein mittlerer Bildungsabschluss, vereinzelt auch die Fachhochschulreife oder das Abitur gefordert. Wenn ein Hauptschulabschluss vorliegt, muss zusätzlich eine abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung nachgewiesen werden. Vor Beginn der Ausbildung ist ein meist halbjähriges sozialpädagogisches oder klinisches Praktikum erwünscht.

Verwandte Tätigkeiten üben Sprachtherapeuten aus. Sie behandeln vorwiegend Kinder mit Sprech-, Sprach- und Stimmstörungen in Sprachheilschulen und im sonderpädagogischen Bereich, zu dem Sprachheilkindergärten sowie Sonderkindergärten bzw. Förderkindergärten für Lern-, Geistig- und Körperbehinderte gehören.

Die Ausbildung zum Sprachtherapeuten dauert 3 Jahre und schließt ein einjähriges Praktikum ein. Als Zugangsvoraussetzung wird in der Regel ein entsprechendes Hochschulstudium gefordert.

Möglichkeiten der Weiterbildung bestehen zur Lehrkraft oder durch ergänzende Zweitausbildungen, z. B. zum Analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut oder durch ein Studium der Sonderpädagogik oder der Heilpädagogik.

  1. Einführung
  2. Heilerziehungspfleger
  3. Erzieher
  4. Logopäde
  5. Psychologe
  6. Sozialarbeiter,
  7. Altenpfleger
  8. Ergotherapeut,
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