Spiegel-Affäre
Einleitung
Die Spiegel-Affäre veränderte im Herbst des Jahres 1962 die noch junge Bundesrepublik Deutschland. Während der Spiegel-Affäre 1962 besetzte die Polizei die Spiegel-Redaktion in Hamburg und inhaftierte den Herausgeber Rudolf Augstein und einige Redakteure vorübergehend. Von juristischer Seite wurde der Vorwand des “publizistischen Landesverrats“ und der Beamtenbestechung vorgeschoben. Die Aktion führte über massive Proteste im In- und Ausland zu einer schweren politischen Krise in der Bundesrepublik Deutschland. Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß, der lange Zeit seine Mitwirkung verleugnet hatte, war rechtswidrig am Zustandekommen der Polizeiaktion gegen den “Spiegel“ beteiligt. Wegen dessen Verstrickung erzwang die FDP durch den Rücktritt ihrer Minister die Entlassung von Strauß. In der Folge war die Regierung Adenauer geschwächt und auch Bundeskanzler Konrad Adenauer trat im folgenden Jahr zurück.
- Einleitung
- Das politische Umfeld
- Der beschuldigte Artikel
- Die Auslöser
- Der wahre Hintergrund
- Die Rolle von Strauß in der Spiegel-Affäre
- Das Strafverfahren
- Die Folgen
Bibliografie:
- Dorothee Liehr: Von der Aktion gegen den SPIEGEL zur SPIEGEL-Affäre: Zur gesellschaftspolitischen Rolle der Intellektuellen, Frankfurt a. M. 2002
- David Schoenbaum: Die Affäre um den Spiegel. Ein Abgrund von Landesverrat, Berlin 2002
- Joachim Schoeps: Die Spiegel - Affäre des Franz- Josef Strauß, Reinbek 1983
Institution(en):
- SPIEGEL-VerlagBrandstwiete 19, 20457 Hamburg(040)3007-2687spiegel@spiegel.de









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