Sudan
Ägyptische Herrschaft (bis 750 v. Chr.)
Der Sudan zählt zu den afrikanischen Staaten mit der ältesten belegten Siedlungsgeschichte. Als "Goldland" wurde der Norden von den Pharaonen des Neuen Reiches (1551-1070) erobert und als Vizekönigtum in Ägypten eingegliedert. Insbesondere während der Blütezeit des Neuen Reiches unter Thutmosis I. (um 1506-1494) betrieben die Ägypter in Nubien (altägypt. "nub" = Gold), wie sie die Gebiete zwischen dem 1. Nilkatarakt und dem Zusammenfluss von Blauem und Weißem Nil beim heutigen Khartum nannten, eine intensive Kolonisationspolitik, u. a. zur Ausbeutung der reichen Goldvorkommen in der nubischen Wüste. Unter ägyptischer Vorherrschaft bot das Land wichtige Handelsplätze mit Verbindungen ans Horn von Afrika und zu ostafrikanischen Königreichen.
- Ägyptische Herrschaft (bis 750 v. Chr.)
- Königreich Kusch (750 v. Chr.-350 n. Chr.)
- Königreiche Dongola und Aloa (350-1504)
- Das islamische Reich Fung (1504-1821)
- Ägyptische Vorherrschaft (1821-1881)
- Der Mahdi-Aufstand (1881-1898)
- Faschoda-Krise 1898
- Britisch-ägyptisches Kondominium (1899-1945)
- Unabhängigkeitskampf (1945-1956)
- Unabhängigkeit und Krise (1956-1969)
- Militärregime von Oberst Numeiri (1969-1986)
- Wirren und Islamische Republik (seit 1985)









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