Sumatra
Im Überblick
Sumatra ist mit einer Fläche von 424 979 km2 die sechstgrößte Insel der Erde. Die Tropeninsel, durch deren Mitte der Äquator verläuft, bildet zusammen mit Borneo, Java und Celebes die Großen Sundainseln und wird wie diese Südostasien zugerechnet. Eine übergeordnete Bezeichnungen für alle großen und kleinen Inseln der gesamten Region von Sumatra bis zu den Philippinen ist Malaiischer Archipel.
Bis zum Zweiten Weltkrieg war Sumatra Teil des niederländischen Kolonialreichs. Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert versuchten auch Briten und Portugiesen Teile der Insel unter ihre Kontrolle zu bringen. Heute gehört Sumatra zur Republik Indonesien, dem größten Inselstaat der Welt, der nach dem Zweiten Weltkrieg seine Unabhängigkeit erlangte.
Verwaltungsmäßig zählen auch Hunderte von Inseln und Inselchen im Indischen Ozean und dem Südchinesischen Meer zu den neun Provinzen Sumatras. Die Gesamtfläche der Hauptinsel und der von hier aus verwalteten, teils über 1000 km entfernten Inseln beträgt 473 481 km2.
Die in Nordwest-Südost-Richtung gestreckte Hauptinsel hat eine Länge von über 1770 km und misst an ihrer breitesten Stelle über 400 km. Im Südosten ist sie durch die Sundastraße, die an ihrer schmalsten Stelle nur 15 km breit ist, von der Nachbarinsel Java getrennt. Die Nordostküste nähert sich in der rund 100 km breiten Malakkastraße der Halbinsel Malakka. Da die beiden Meeresstraßen als Grenze zwischen Indischem und Pazifischem Ozean angesehen werden, hat Sumatra wie die Nachbarinsel Java teil an zwei Weltmeeren.
- Im Überblick
- Gebirge und Tiefland
- Tropisches Klima
- Artenreiche Pflanzen- und Tierwelt
- Bevölkerungsstruktur
- Wirtschaftsleben der Insel
Bibliografie:
- Günter Nelles (Hrsg.): Indonesien. Sumatra, Java, Bali, Lombok, Sulawesi, München 6. Auflage 2004









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