Vincenzo Bellini
Einführung

"Dem Ausspruch der Ästhetik im 19. Jahrhundert, der Künstler habe sich durch Individualität von allen andern zu unterscheiden, stand die Forderung gegenüber, er habe sich nicht zu wiederholen, sondern beständig zu wandeln. Nicht also genügte Originalität: der Künstler hätte nicht nur er selbst, sondern auch ein andrer zu sein, er wäre denn Epigone oder Manierist..." (F. Krummacher)
Diese Forderung nach Individualität führt im 19. Jahrhundert zur Ausbildung des Virtuosentums. Geiger wie Niccolò Paganini und Pianisten wie Franz Liszt steigen zu gefeierten Stars der Musikszene auf und entfachen Begeisterungsstürme wie in heutiger Zeit die Popstars. In der Oper avancieren die Primadonnen - ursprünglich nur Sängerinnen der größten Partie - zu wahren Stimmakrobatinnen, die eine hohe Gesangskunst beherrschen und denen die Arien individuell auf den Leib geschrieben werden.
- Einführung
- Leben und Werk
- Künstlerische Würdigung
Bibliografie:
- Heinz K. Methger, Rainer Riehn (Hrsg.): Vincenzo Bellini, München 1985
- Stephen A. Willier: Vincenzo Bellini. A guide to research, New York 2002
- Herbert Weinstock: Vincenzo Bellini. Sein Leben und seine Opern, Adliswil/Schweiz 1985
Institution(en):
- Museo Belliniano (Bellinis Geburtshaus)Piazza S. Francesco 3
I-95100 Catania+39/095/7150535Internet: http://www.comune.ct.it/conoscerect/filodarianna/museobelliniano.htm









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