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THEMEN

Volleyball und Beach-Volleyball

Spielregeln

Das Ziel des Volleyballspiels ist es, den Ball regelgerecht über das Netz auf den Boden des gegnerischen Feldes zu bringen. Der Ball wird ins Spiel gebracht mit einer Aufgabe, die der rechte Hinterspieler aus der Aufgabenzone ausführt. Dabei muss der Ball mit einer Hand über das Netz und innerhalb der seitlichen Begrenzungen (Überquerungsraum) direkt in die gegnerische Spielhälfte gespielt werden. Der Aufschlagspieler muss den Ball nach dem Pfiff des Schiedsrichters zum Aufschlag binnen acht Sekunden schlagen.

Jede Mannschaft hat zusätzlich zum Block noch das Recht auf drei Ballberührungen, um zu verhindern, dass der Ball den Boden der eigenen Spielhälfte berührt, um ihn innerhalb des Überquerungsraumes in die gegnerische Spielhälfte zurückzuspielen. Allerdings darf ein Spieler (außer dem Blockspieler) den Ball nicht zweimal hintereinander berühren. Der Ball bleibt im Spiel, solange er nicht den Boden, die Wände, die Decke oder andere Gegenstände berührt, oder bis ein Spieler einen Fehler macht.

Nach dem Rally-Point-System ist die Folge eines Fehlers der Verlust eines Spielzugs mit folgender Wirkung:
War der Gegner die aufschlagende Mannschaft, dann erhält er einen Punkt und schlägt wieder auf. War der Gegner dagegen die annehmende Mannschaft, dann erhält er einen Punkt und gewinnt das Aufschlagrecht. Er muss den Platz seiner Spieler (auf dem Feld) nun um eine Position im Uhrzeigersinn verändern (Rotation).

Der Gewinner eines Satzes (ausgenommen der entscheidende fünfte Satz) ist diejenige Mannschaft, die als erste 25 Punkte mit einem Vorsprung von mindestens zwei Punkten erzielt. Im Falle eines Gleichstandes von 24:24 wird das Spiel so lange fortgesetzt, bis ein Vorsprung von zwei Punkten erreicht ist (z.B. 26:24 oder 27:25). Im Falle eines 2:2-Satzgleichstandes wird der entscheidende fünfte Satz bis 15 Punkte mit einem Vorsprung von mindestens zwei Punkten gespielt.

In den Sätzen 1 bis 4 kann von jeder Mannschaft nur eine Auszeit pro Satz beantragt werden. Diese dauert 60 Sekunden. In dieser Zeit kann sich die Mannschaft taktisch beraten und bis zu sechs Spielerwechsel vornehmen. Zusätzlich gibt es zwei technische Auszeiten von je 60 Sekunden Dauer pro Satz. Sie erfolgen automatisch, sobald die führende Mannschaft 8 bzw. 16 Punkte erreicht hat. Im entscheidenden fünften Satz können zwei Auszeiten pro Mannschaft von je 30 Sekunden beantragt werden. Technische Auszeiten sind nicht mehr vorgesehen.

Die Umsetzung der Spielidee unterliegt einer Vielzahl von Aktionen und Handlungen, wie z.B. Aufschlag, Annahme, Zuspiel, Angriff, Block, Sicherung und Abwehr. Diese setzen bei den Spielern wiederum unterschiedliche technische Fertigkeiten, taktisches Geschick sowie körperliche Fähigkeiten (u.a. Reaktionsschnelligkeit, Sprungkraft, Kraftausdauer) voraus. Die technischen Fertigkeiten umfassen die Aufgabe (als Haken-, Tennis- oder Flatteraufgabe), den Schmetterschlag oder den Lob, das Blocken (Hochspringen in Netznähe von einem bis zu drei Spielern mit gestreckten Händen), das Abwehren des gegnerischen Aufschlages, das obere Zuspiel (Pritschen) und das untere Zuspiel (Baggern).

Das Spielfeld ist ein Rechteck, bestehend aus zwei durch die Mittellinie getrennten Quadraten von je 9 x 9 m, wobei diese nochmals in Spielfeldzonen aufgeteilt sind: im Abstand von 3 m von der Mittellinie verläuft parallel dazu die Angriffslinie und unterteilt eine Spielhälfte in Vorder- und Hinterfeld.

Die Aufgabezone, aus der der Ball ins Spiel gebracht wird, war bis 1994 eine 3 m breite Fläche hinter der Grundlinie, seitlich begrenzt durch die Verlängerung der rechten Seitenlinie und einer Linie im Abstand davon von 3 m. Seit Juli 1994 ist die Aufgabezone 9 m breit, d.h. hinter der Grundlinie in ganzer Breite des Spielfeldes. Sie ist seitlich begrenzt durch zwei kurze Linien im Abstand von 20 cm hinter der Grundlinie in Verlängerung der Seitenlinien.

Die Netzhöhe beträgt bei den Männern 2,43 m, bei den Frauen 2,24 m. Das Netz ist über der Mittellinie über die Feldbreite von 9 m gespannt und an zwei jeweils im Abstand von 0,50 m von der Seitenlinie befindlichen Stangen befestigt. Es ist kein Fehler, wenn der Ball nach dem Aufschlag das Netz berührt.

Der mit Luft gefüllte, kugelförmige Spielball hat einen Umfang von 65-67 cm, wiegt 260-280 g und besteht aus einer Gummiblase und einer weichen Leder- oder Kunstlederhülle. Die Bälle dürfen auch mehrfarbig sein. Die Spielerkleidung besteht aus Trikot, Hose und Schuhen.

Eine Mannschaft umfasst höchstens 12 Spieler, wobei 6 Spieler auf dem Feld im Spiel sind, die anderen auf der Auswechselbank Platz nehmen müssen. Jeder Mannschaft sind je Satz höchstens sechs Auswechslungen erlaubt.

Das Schiedsgericht beim Volleyballspiel besteht aus dem ersten und zweiten Schiedsrichter, dem Schreiber und vier Linienrichtern. Der erste Schiedsrichter übt seine Tätigkeit auf einem Schiedsrichterstuhl, der sich in der Verlängerung eines Netzendes befindet, sitzend oder stehend aus. Seine Augenhöhe muss sich ungefähr 50 cm über der Netzoberkante befinden. Der zweite Schiedsrichter steht in der Nähe des Pfostens, außerhalb des Spielfeldes auf der dem ersten Schiedsrichter gegenüberliegenden Seite und ihm zugewandt. Er ist der Assistent des ersten Schiedsrichters, hat aber auch sein eigenes Aufgabengebiet. Der Schreiber erfüllt seine Aufgaben sitzend am Anschreibtisch auf der dem ersten Schiedsrichter gegenüberliegenden Seite und ist ihm zugewandt. Die Linienrichter stehen in der Freizone 1 bis 3 m von jeder Spielfeldecke entfernt in der gedachten Verlängerung der Linie, die sie kontrollieren. Sie zeigen mittels einer Fahne ihre Entscheidungen an.

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  4. Merkmale des Spiels nach den offiziellen Beach-Volleyball-Regeln
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