Wallis
Im Überblick
Das Wallis ist mit einer Fläche von 5225 Quadratkilometern der drittgrößte Kanton der Schweiz, hat allerdings nur 295 000 Einwohner. Dicht besiedelte Talregionen wechseln mit unbewohnten Bergregionen ab. Die mittlere Bevölkerungsdichte von 56 Einwohnern je Quadratkilometer ist insgesamt deutlich geringer als im Durchschnitt der Schweiz. Mit dem Kanton Wallis reicht die Schweiz so weit nach Süden wie sonst nur im Kanton Tessin.
Das Wallis gehört zu den mehrsprachigen Kantonen; im Französischen, das für die Mehrheit der Bevölkerung die Muttersprache ist, trägt der Kanton den Namen Valais. Etwa 30 Prozent der Bevölkerung sind deutschsprachig. Deshalb gibt es für viele Gemeinden sowohl einen französischen als auch einen deutschen Namen. Sitten, wie die Hauptstadt (30 000 Einwohner) des Kantons in der deutschsprachigen Schweiz genannt wird, trägt den französischen Namen Sion. Er hat sich außerhalb der Schweiz allgemein durchgesetzt.
- Im Überblick
- Abgrenzung des Wallis
- Walliser Pässe
- Innere Gliederung des Wallis
- Gletscherwelt des Wallis
- Klimagunst des Wallis
- Höhenstufen der Vegetation
- Wechselvolle Geschichte
- Verkehrserschließung und Industrieansiedlung
- Tourismus als Wirtschaftsfaktor
- Heutige Wirtschaft
Bibliografie:
- Thomas Antonietti (Hrsg.): Kein Volk von Hirten. Alpwirtschaft im Wallis, Baden 2006
- Gerhard Bleyer, Rose M. Bleyer: Höhenwege im Wallis. Panoramawanderungen, Hüttenwege und leichte 4000er-Touren, München 2005









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