Der Bundespräsident
Einleitung
Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland. Anders als der Reichspräsident der Weimarer Republik wird der Bundespräsident nicht vom Volk, sondern von einem besonderen Verfassungsorgan, der Bundesversammlung, gewählt. Dieses Gremium besteht insgesamt aus den Abgeordneten des Deutschen Bundestages sowie derselben Zahl von Delegierten aus den 16 Bundesländern, die in den einzelnen Länderparlamenten gewählt werden.
Die Amtsperiode des Bundespräsidenten dauert fünf Jahre, die Wiederwahl ist nur einmal zulässig. Die bisherigen Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland waren:
- Prof. Dr. Theodor Heuss (1949-1959)
- Heinrich Lübke (1959-1969)
- Dr. Gustav Heinemann (1969-1974)
- Walter Scheel (1974-1979)
- Prof. Dr. Karl Carstens (1979-1984)
- Dr. Richard von Weizsäcker (1984-1994)
- Prof. Dr. Roman Herzog (1994-1999)
- Johannes Rau (1999-2004)
- Horst Köhler (2004-2010)
- Christian Wulff (2010-2012)
Am 23. Mai 2004 wurde Horst Köhler im ersten Wahlgang zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Er löste seinen Amtsvorgänger Johannes Rau am 1. Juli 2004 ab und wurde am 23. Mai 2009 für eine zweite Amtszeit gewählt. Ende Mai 2010 gab Köhler seinen Rücktritt bekannt. Am 30. Juni 2010 wurde Christian Wulff im dritten Wahlgang zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Am 17. Februar 2012 gab er seinen Rücktritt bekannt. Er zog damit die Konsequenz aus dem Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover zur Aufhebung seiner Immunität.
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- Aufgabe
- Organisation
Institution(en):
- BundespräsidialamtSpreeweg 1
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