Wien von der Urzeit bis zur Herrschaft der Habsburger
Älteste Siedlungen auf Wiener Boden
Eine Vorstellung davon, wie es in Wien und Umgebung in vor- und frühgeschichtlicher Zeit ausgesehen hat, vermitteln zahlreiche, über die Stadt verstreute Zufallsfunde der Archäologen und Erdaufschlüsse in den unbebauten Randgebieten des Stadtgebietes, besonders am Abhang des Wienerwaldes.
Mammut- und Tierknochen lassen die Annahme zu, dass schon der altsteinzeitliche Jäger und Sammler zeitweise hier verweilte. Für die jungsteinzeitliche Epoche sind bereits Siedlungen im Bereich des Leopolds- und Nussberges fassbar. Größere Bedeutung kommt dem Fund eines Hornsteinbergwerkes auf dem Antonsberg bei Mauer (Wien 23) zu (etwa 3. Jt. v. Chr.). Auf den keltischen Stamm der Boier gehen schließlich die vorchristliche Höhensiedlung auf dem Leopoldsberg, ein Münzfund aus Simmering und vielleicht auch der auf eine Begräbnisstätte weisende Bereich des "Leberberges" (an der Aspangbahn zwischen Simmering und dem Friedhof von St. Marx) zurück. Auch der eindeutig keltische Name des späteren römischen Vindobona bezeichnete ursprünglich wohl die genannte Höhensiedlung, ehe er mit der Zwangsumsiedlung durch die Römer - im Übrigen ebenso wie in Carnuntum (Braunsberg bei Hainburg) - hinunter in die Ebene übertragen wurde.
- Älteste Siedlungen auf Wiener Boden
- Die Eingliederung ins Imperium Romanum
- Das Legionslager Vindobona
- Das Ende der Römerherrschaft - "dunkle Jahrhunderte"
- Der Name der Stadt
- Grenzfeste gegen die Magyaren
- Die räumliche Situation vor dem frühen 12. Jahrhundert
- Die Gründung der babenbergischen Residenz
- Die Errichtung der Stadtmauer
- Wien wird Handelszentrum und erhält das Stadtrecht
- Das Aussterben der Babenberger
- Ottokar II. Przemysl und Wien
- Wien wird habsburgische Residenz
Bibliografie:
- Jean Paul Bled: Wien. Residenz, Metropole, Hauptstadt, Wien 2002
- Peter Csendes: Geschichte Wiens, München 21990
- Reinhard Pohanka u. a.: Geschichte Wiens in 6 Bänden, Wien 2000









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