Wien von der Urzeit bis zur Herrschaft der Habsburger
Der Name der Stadt
881 wird in Verbindung mit einem Kampf gegen die Ungarn "ad Uueniam" (bei Wenia) zum ersten Mal der heutige Stadtname in seiner mittelalterlichen Form überliefert. Wiewohl es verlockend wäre, diesen Namen vom antiken "Vindobona" abzuleiten, handelt es sich dabei nach Aussage von Sprachwissenschaftlern um eine neue Bezeichnung. Im Unterschied zum antiken Namen, der aus der keltischen Bezeichnung "bona" und dem ebenfalls keltischen Wort "vindos" (weiß) zusammengesetzt ist, geht "Wenia" auf eine ursprünglich kelto-illyrische Form "Vedunja" zurück, was "Waldbach" bedeutet und sich auf den Wienfluss bezog.
Wir stehen damit auch im Fall von Wien vor dem gar nicht seltenen Phänomen der Benennung einer Siedlung nach einem nahe gelegenen Fluss. Zugleich liegt hier ein Namenswechsel zwischen Antike und Mittelalter vor, der zwar nicht unbedingt gegen jegliche Form von Kontinuität in der Geschichte des frühen Wien spricht, aber doch einen deutlichen Hinweis auf schwer wiegende Veränderungen im Frühmittelalter darstellt.
- Älteste Siedlungen auf Wiener Boden
- Die Eingliederung ins Imperium Romanum
- Das Legionslager Vindobona
- Das Ende der Römerherrschaft - "dunkle Jahrhunderte"
- Der Name der Stadt
- Grenzfeste gegen die Magyaren
- Die räumliche Situation vor dem frühen 12. Jahrhundert
- Die Gründung der babenbergischen Residenz
- Die Errichtung der Stadtmauer
- Wien wird Handelszentrum und erhält das Stadtrecht
- Das Aussterben der Babenberger
- Ottokar II. Przemysl und Wien
- Wien wird habsburgische Residenz









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