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THEMEN

Wilhelm Busch

Kurzbiografie

  • Name: Heinrich Christian Wilhelm Busch
  • geboren am: 15.04.1832
  • geboren in: Wiedensahl bei Hannover
  • gestorben am: 09.01.1908
  • gestorben in: Mechtshausen bei Seesen (Harz)
  • Zeichner, Maler, Dichter
Bild
Wilhelm Busch (1832-1908)

Das älteste von 7 Kindern eines Dorfkaufmanns wurde von seinem neunten Lebensjahr an vom Bruder seiner Mutter, einem Pastor und Bienenzüchter, zuerst in Ebergötzen bei Göttingen, dann in Lüthorst erzogen. Nach dem Wunsch des Vaters sollte Busch Maschinenbauer werden, verließ aber die Polytechnische Schule in Hannover und studierte Malerei an den Kunstakademien von Düsseldorf, Antwerpen und München. Zwischen 1859 und 1884 erschienen, zunächst in den "Fliegenden Blättern" und den "Münchener Bilderbogen", Buschs populäre einträgliche Bildergeschichten. Seine zahlreichen kleinformatigen Ölgemälde fanden dagegen zu seinen Lebzeiten kaum öffentliche Beachtung. Auch seine volkskundliche Märchensammlung Ut ôler Welt erschien erst nach seinem Tod. Mit großen Unterbrechungen lebte Busch bis 1868 in München, dann hielt er sich drei Jahre in Frankfurt in der Nähe seiner Freundin und Gönnerin, der Bankiersgattin Johanna Keßler, auf; 1872 zog der "Absonderling" sich nach Wiedensahl zurück, wo er - abgesehen von einigen Reisen und einem längeren Münchenaufenthalt - bis 1898 bei seiner Schwester, einer Pfarrerswitwe, lebte. Hier verfasste er die kurzen Selbstbiografien Was mich betrifft I. und II. (1886) und Von mir über mich (1893/94) sowie zwei Prosaerzählungen, Eduards Traum (1891) und Der Schmetterling (1895); außerdem schrieb Busch Gedichte (Kritik des Herzens, 1874; Zu guter Letzt, 1904). Diese Dichtungen entsprachen nicht den Publikumserwartungen und fanden nur geringen Anklang. 1898 zogen die Geschwister zu seinem Neffen ins Pfarrhaus von Mechtshausen, hier verbrachte Wilhelm Busch seinen Lebensabend.

  1. Kurzbiografie
  2. Wilhelm Buschs Leben
  3. Das Werk

Bibliografie:

  • Ausgewählte Werke, Ditzingen 1996
  • Gesammelte Werke, Zürich 2007
  • Hermann Alves: Verlockend ist der äußre Schein ... Wilhelm Busch, der populärste deutsche Humorist, wie ihn nur wenige kennen, Leipzig 2006
  • Ulrich Beer: Zeitkritisches bei Wilhelm Busch, Warendorf 2004
  • Michaela Diers: Wilhelm Busch. Leben und Werk, München 2008
  • Joseph Kraus: Wilhelm Busch. In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, rororo Monographien, Reinbek bei Hamburg 2007
  • Inge Rosemann: Zur Zeit der abendlichen Kühle. Bildergeschichten von Wilhelm Busch mit Versen von Inge Rosemann, Books on Demand 2006
  • Wolfgang Tscheche: Auf den Spuren von Wilhelm Buch. Eine Bildreise, Hamburg 2005
  • Eva Weissweiler: Wilhelm Busch. Der lachende Pessimist. Eine Biographie, Köln 2007

Institution(en):

  • Wilhelm-Busch-Museum Hannover
    Deutsches Museum für Karikatur und kritische Grafik
    Georgengarten
    30167 Hannover
    0511/169999-11
    Zentrale
    0511/169999-16/19
    Information, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Email: information@wilhelm-busch-museum.de
    Öffnungszeiten:
    Dienstags bis Sonntags 11-18 Uhr
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