Wolfgang Amadeus Mozart
Werke
1. Symphonien

Besonders an seinen Symphonien lässt sich Mozarts musikalische Entwicklung ablesen, von den ersten Anfängen des Wunderkindes bis hin zu den unübertroffenen Meisterwerken der späteren Jahre. Darüber hinaus hat Mozart mit seinen Symphonien auch Musikgeschichte geschrieben und diese Gattung maßgeblich mit weiterentwickelt. Insgesamt sind über vierzig Symphonien entstanden, darunter einige wenige mit Titeln versehen, die den Ort der Entstehung (Pariser und Linzer Symphonie) oder Uraufführung (Prager Symphonie) bezeichnen.
2. Instrumentalkonzerte
Selbst Geiger und Pianist, hat Mozart einen Großteil seiner Konzerte für diese Instrumente geschrieben. In dieser Gattung hat Mozart nicht nur Musikgeschichte geschrieben, er hat vielmehr den Typus des modernen Klavierkonzerts geschaffen. Die Violinkonzerte sind vor allem von seiner letzten großen Italienreise im Jahr 1769/70 geprägt. Dort machte Mozart die Bekanntschaft italienischer Geigenvirtuosen seiner Zeit wie Pietro Nardini und Gaetano Pugnani - beide Schüler des als "Teufelsgeiger" bekannten Giuseppe Tartini. In der Folge entstanden Violinkonzerte italienischer Färbung, zunächst sehr deutlich, später mehr und mehr durch Mozarts eigene musikalische Sprache weiterentwickelt.
Daneben schrieb Mozart auch solistische Werke für andere Instrumente. Die Konzerte für Flöte entstanden während seiner Mannheim-Paris-Reise (das Konzert D-Dur ursprünglich für Oboe in C-Dur), die Konzerte für Horn sind für den befreundeten Salzburger Hornisten Josef Leutgeb und sein einzigartiges Klarinettenkonzert für den Klarinettisten Anton Stadler geschrieben. Alle Bläserkonzerte (einschließlich eines Fagottkonzertes) sind entweder Auftrags- oder Freundschaftswerke.
Opern
Insgesamt sind 20 Opern aus Mozarts Feder verzeichnet, die sich in Seria-Opern (ernste Opern), Buffa-Opern (heitere Open) und Singspiele (ähnlich der Opera buffa, nur mit ausgedehnteren Dialogen und oft volksnahen Liedern) aufteilen. Auch heute steht eine Vielzahl dieser Opern noch auf den Spielplänen deutscher Opernhäuser: Idomeneo und La clemenza di Tito (Seria-Opern); La finta semplice, La finta giardiniera, Le nozze di Figaro (Figaros Hochzeit), Don Giovanni, Così fan tutte (Buffa-Oper); Bastien und Bastienne, Die Entführung aus dem Serail, Der Schauspieldirektor und Die Zauberflöte (Singspiele).
Requiem
Bis heute hängt über diesem letzten, von Mozart nicht mehr zu Ende geführten Werk und seiner Entstehung ein mystischer Schleier. Im Juli 1791 überbrachte ein unbekannter Bote Mozart einen unsignierten Brief mit dem Auftrag, ein Requiem zu komponieren. Der unbekannte Bote war der Verwalter Leitgeb des Grafen Walsegg zu Stuppach, dessen Frau am 14. Februar 1791 verstorben war, und der ihr mit dem Requiem ein musikalisches Denkmal setzen wollte - allerdings, indem er das Werk als sein eigenes ausgab. Mozart hat an diesem Werk mit Unterbrechungen bis zu seinem Tode am 5. Dezember gearbeitet; sein Kompositionsschüler, Franz-Xaver Süßmayr, hat es schließlich nach Mozarts letzten Skizzen und mündlichen Instruktionen vollendet. Die Uraufführung erfolgte am 14.12.1793 in Wien und wurde von Graf von Walsegg persönlich dirigiert.
Weitere Werke
Neben diesen exemplarisch aufgeführten Werken hat Mozart eine Unzahl weiterer komponiert:
- · Kammermusik für die verschiedensten Besetzungen, die sein gesamtes kompositorisches Schaffen durchzieht.
- · Märsche, Divertimenti, Serenaden und Kassationen, die fast ausschließlich in Salzburg zwischen 1769 und 1779 komponiert worden sind.
- · Konzertarien und Lieder
- · Kirchenmusik, die hauptsächlich vor 1780 entstanden ist und für gewöhnliche Sonntage oder Messen geschrieben worden ist.
- · nicht zur vergessen sind die Freimaurermusiken; Mozart, selbst Freimaurer (Aufnahme in die Wiener Loge "Zur Wohltätigkeit" im Dezember 1784) hat in diesen Werken dieses Gedankengut musikalisch gestaltet; ein besonders starkes freimaurerisches "Credo" ist auch "Die Zauberflöte".









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