Wolga - längster Fluss Europas
Längster Fluss Europas
Die Wolga, der Hauptstrom im europäischen Teil Russlands, steht unter den großen Strömen der Erde mit einer Länge von rund 3531 km an 17. Stelle. In Europa nimmt sie vor Donau und Ural den ersten Platz ein. Diesen Rang kann sie auch im Hinblick auf die Wasserführung und die Größe ihres Einzugsgebietes behaupten, denn ihr strömt über die zahlreichen Nebenflüsse das Niederschlagswasser aus einem riesigen Gebiet von 1,36 Millionen km2 zu.
Entsprechend groß ist der Abfluss, d. h. die von dem Strom innerhalb einer bestimmten Zeitspanne transportierte Wassermenge. Vor allem die einmündenden Nebenflüsse, aber auch Grundwasserströme sorgen dafür, dass er in der Regel stromabwärts zunimmt. Allerdings geht der Wolga auch Wasser verloren, vor allem durch Verdunstung und Abzweigung von Wasser für die künstliche Bewässerung der landwirtschaftlichen Anbauflächen des Südens. Bei Wolgograd beträgt der Abfluss im Mittel 8220 m3 je Sekunde.
- Längster Fluss Europas
- Ursprung der Wolga
- Schwankende Wasserführung
- Der Oberlauf der Wolga
- Kraftwerke am Mittel- und Unterlauf
- Bergufer und Wiesenufer
- Fremdlingsfluss im Trockengebiet des Südens
- Deltamündung der Wolga
- Ohne Abfluss zum Weltmeer
- Fischerei
- Die Wolga als Schifffahrtsstraße
Bibliografie:
- Angelika Gebhardt, Andrey Alexander: Zauber der Wolga, Bielefeld 2002
- Gerhard Konzelmann: Die Wolga, Bergisch-Gladbach 1996
- Gregor M. Schmid, Adelheid Rabus: Die Wolga. Leben am längsten Strom Europas, München 1997









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