Ab 01.10.08 ist in Frankfurt am Main die Plakette Pflicht um in die Innenstadt zu gelagen! Ob das wirklich was nützt?
Nun keiner soll behaupten das ich ein Gegner von sauberer Luft wäre. Ganz im Gegenteil. Aber was hier praktiziert wird, dass durch eine Plakette die Luft in den Städten sauberer wird, ist wirklich ein schlechter Witz. Das stinkt enorm nach Abzocke der Autofahrer unter dem Deckmantel des Umweltschutzes. Das ist eine Beleidigung an die Menschen die sich ernsthaft mit Umweltschutz befassen und wirklich was dafür tun wollen.
Nun wollen wir doch mal beleuchten, was diese Plakette wirklich nützt.
Erstmal muss man wissen, dass von einem Arbeitnehmer heute verlangt wird, dass er zu den unterschiedlichsten Dienstzeiten dem Arbeitgeber zur Verfügung steht. Die wenigsten Menschen arbeiten in der heutigen Zeit noch nach dem klassischen Modell von 08:00 bis 17:00 Uhr. Ob das nun auf den Rathäusern oder in den Supermärkten oder anderen Dienstleistunsunternehmen ist. Das heißt, dass vom Arbeitnehmer Flexibilität und Mobilität verlangt wird, um überhaupt an einen Shop zu kommen.
In den seltesten Fällen kann das durch öffentliche Verkehrsmittel bewältigt werden, so dass der Arbeitnehmer gezwungen wird, sich ein eigenes Fahrzeug zu kaufen und zu benutzen. Soweit man nicht unbedingt in einer Großstadt direkt wohnt, ist es unerlässlich, zumindest bis zum nächsten Bahnhof mit dem PKW oder ähnlichem zu fahren.
Im übrigen sind in der heutigen Zeit immer mehr Frauen neben der Hausfrau- und Mutterrolle auch berufstätig, das heißt Stress bei der Koordinierung des Berufslebens und des Haushaltes,insbesondere wenn Kinder da sind. Dabei spielt das Auto eine wesentliche Rolle. Die Gesellschaft verlangt zum einen von seinen Bürgern Flexibilität und Einsatz, damit sie nicht als Arbeitslose dem Staat auf der Tasche liegen, aber im gleichem Zug tut der Staat alles, um seinen willigen Bürgern, die auf das Auto angewiesen sind, das Leben schwer zu machen und noch zusätzlich dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen, obwohl er ja schon mit der Autosteuer genug belastet ist, wobei ich jetzt gar nicht auf die unverschämten Benzinpreise anspiele, die der Staat zum großen Teil mit zu verantworten hat. Aber das Thema klammern wir jetzt mal aus, die dieses zu einem zu langen Bericht führen würde.
Wenden wir uns deshalb einer nicht unbedeuteten Gruppe von Arbeitnehmern zu, die einen sehr langen Anfahrtsweg zu ihrer Arbeitsstelle in Kauf nehmen, um wiederum der Gesellschaft nicht auf der Tasche zu liegen. Meine Hochachtung an alle, die das auf sich nehmen und in aller Frühe und nach der Arbeit müde sich ans Steuer setzten und das auf sich nehmen um dem Staat nicht zur Last zu fallen. Der Staat belohnt euch heute damit, dass er zum Dank jetzt auch noch eine Plakette einführt, die euch Geld kostet und auch zum Teil dazu zwingt ein neues Auto zu kaufen, obwohl der alte Wagen noch ein paar Jahre gelaufen wäre. Von dem Hickhack der Pendlerpauschale gar nicht zu reden!
Zuerst werden diese Menschen dazu gebracht Diesel zu kaufen, um den allgemeinen Flottenverbrauch zu senken und danach fällt den Umweltbehörden urplötzlich ein, dass der Diesel Russpartikel enthält, na prima, den Diesel gibt es wie lange? Und jetzt fällt es den Politikern ein, dass dieser so sparsame Diesel ja umweltschädlich ist! Entschuldigen Sie, meine Damen und Herren, das ist mehr als unglaubwürdig. Das war gelinde gesagt ein Trick, um sich eine neue Einnahmequelle zu erschließen. Oder Sie haben sich nicht genug informiert, was genau so schlimm ist und von einer sehr hohen Inkompetenz zeugt. So, nun das reichte ihnen auch nicht, da sie, wie ja jeder weiß, so gut wie nie mit Ihren Steuren auskommen und schlecht haushalten. Wenn das eine kleine Firma machen würde oder ein Privathaushalt, die wären pleite. Nun kommt der neuste Akt ihres Einfallsreichtums, die Umweltplakette für die Städte, LkW -Maut, die deutsche Speditionen belasten usw ...
Was der Schadstoffausstoß der Fahrzeuge betrifft, so kann man sagen, dass es an der Zeit ist, die Fahrzeuge vom Verbrennungsmotor zu befreien und nicht durch eine dumme Pakette, die nichts nützt, die den Bürger belastet und dazu noch glauben machen will, dass nun die Luft in der Stadt deswegen nennenswert besser wird. Denn der Smog kennt keine Stadtgrenze, er wird auch bei bestimmte Witterungsverhältnissen in die Stadt hineingetragen, oder heraus, ob das der Sinn der Sache ist, ist mehr als fraglich, ob Ihnen diese Wahrheit nun gefällt oder nicht.
Damit nun keiner sagen kann, dass ich nur Negatives schreibe und keine Vorschläge habe, habe ich mir Gedanken gemacht, wie man vernünftig diese Sache regeln könnte, so dass auch die soziale Komponente des Bürgers berücksichtigt wird. Alle verkauften Fahrzeuge bekommen eine Besitzstandsregelung, welche, sagen wir mal, für 10 Jahre gültig ist. Das heißt, wenn zum Beispiel ein PKW gekauft wird und zum Beispiel 300€ Steuern zu bezahlen sind, so hat der Besitzer die Garantie, dass sich dieser Betrag innerhalb von der Frist von diesen 10 Jahren nicht erhöht wird.
Im Gegenzug sollte die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen drastisch reduziert werden, auf höchstens 130 km/h, um den Flottenverbrauch zu senken und den Abgasausstoß zu reduzieren. Aber auch die Industrie muss da mitmachen, das heißt so schnell wie möglich vom Verbrennungsmotor in seiner heutigen Form wegzukommen . Dann brauchen wir auch keine Plakette und anderen Unsinn. Und bitte liebe Autoindustrie, gebt auch Kleinerfindern eine Chance mit Erfindungen, die der Umwelt zu gute kommen, etwas Geld zu machen und nicht die Patente aufkaufen für kleines Geld, weil die so gut wie keine Chance haben, das zu vermarkten oder selbst zu produzieren, und diese in der Schublade verschwinden zu lassen, weil es gerade mal nicht in das Konzept passt, natürlich nur wenn das so sein sollte. Aber das wissen sie ja besser . ( leichtes schmunzeln in meinem Gesicht )









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