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Unerforschte Meere

Was verbirgt sich in den Tiefen der Ozeane?

Die Tiefen der Ozeane sind die rätselhaftesten Regionen unserer Erde. Sogar über den Mond weiß die Forschung mehr als über die gewaltigen Abgründe der Meere. Dort gibt es Tiere, die noch nie ein Mensch lebend gesehen hat. Dass es sie gibt weiß man daher, dass gelegentlich Teile von ihnen oder auch ganze tote Tiere in Fischernetzen aus dem Wasser gezogen werden.

Bis zu einer Tiefe von 200 Metern dringt das Licht ins Meer. Dann beginnt die Tiefsee. Bis etwa 1.000 Meter Tiefe ist noch ein wenig Restlicht vorhanden, weshalb man diese Zone „Twilight Zone“ nennt. Meeresbewohner, die hier leben, wollen möglichst viel zu sehen, ohne selbst gesehen zu werden. So hat zum Beispiel der Beilfisch recht leistungsstarke, nach oben gerichtete Augen, um möglichst viel Restlicht einzufangen. Gleichzeitig ist er flach wie eine Flunder und hat silbrige Körperflanken, so dass er nahezu unsichtbar mit seiner Umgebung verschmilzt.

 

In 1.000 Metern Tiefe lasten durch den Wasserdruck 101,3 bar auf jedem Quadratzentimeter Körperoberfläche. Das ist ein unglaublich hoher Druck. Doch die Tiere in diesem Lebensraum stecken das locker weg. Sie besitzen keine mit Gas gefüllten Körperbereiche, wie zum Beispiel eine Schwimmblase. Diese würden durch den hohen Druck zusammengedrückt. In ihrem Körpergewebe ist viel Wasser eingelagert, das auch bei hohem Druck nicht zusammendrückbar ist.

 

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Alexander Stahr
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