Versicherungen im Studium | wissen.de
Total votes: 148
  • Send to friend
  • Diese Seite drucken
wissen.de Artikel

Versicherungen im Studium

Bin ich als Student krankenversichert? Muss ich in die Rentenversicherung einzahlen? Welche Versicherungen sind notwendig und welche sind noch über die Eltern abgedeckt? Informieren Sie sich hier über die wichtigsten gesetzlichen und privaten Versicherungen!

Wer ist versicherungspflichtig und wie lange?

Normalerweise sind Studenten bis zu ihrem 25. Lebensjahr in der Krankenversicherung ihrer Eltern mitversichert und brauchen sich deshalb keine Gedanken zu machen. Danach beginnt aber für Studenten die Versicherungspflicht und sie müssen überlegen, ob sie sich als Student privat oder gesetzlich krankenversichern möchten.

Grundsätzlich gilt: Alle Studenten, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in der Bundesrepublik eingeschrieben sind, sind grundsätzlich kranken- und pflegeversicherungspflichtig. Das heißt, sie müssen sich in einer gesetzlichen Krankenkasse versichern. Dies gilt auch, wenn die Studierenden im Ausland leben und dort aufgrund über- oder zwischenstaatlichen Rechts kein Anspruch auf Sachleistungen besteht.

Allerdings sind Studenten bis zu ihrem 25. Lebensjahr in der gesetzlichen Krankenkasse der Eltern familienversichert. Der entscheidende Vorteil: Es ist kostenfrei. Beamtenkinder sind es sogar bis zum 27. Lebensjahr und wer Wehr- oder Zivildienst geleistet hat, bekommt diesen Zeitraum angerechnet. Dies gilt allerdings nicht für Kinder von privatversicherten Eltern. Sie müssen schon zu Studienbeginn entscheiden, was sie tun möchten. Nach dem 25. (bzw. 25 plus x). Lebensjahr müssen Sie sich als Student immer selbst versichern.

Die gesetzliche Versicherungspflicht endet mit Abschluss des 14. Fachsemesters bzw. mit dem Semester, in dem die Studierenden 30 Jahre alt werden. Allerdings gibt es Ausnahmen: Die Versicherungspflicht besteht fort, wenn die Art der Ausbildung bzw. familiäre oder persönliche Gründe die Überschreitung der Altersgrenze oder der Fachsemestergrenze rechtfertigen.

Als Student sind Sie zwar vom Gesetzgeber her versicherungspflichtig, Sie müssen sich allerdings nicht unbedingt in einer gesetzlichen Krankenkasse versichern - auch wenn das durchaus Vorteile haben kann. Studenten haben das Recht, sich von der Versicherungspflicht zu befreien. Dazu müssen sie einen Antrag bei der Krankenkasse stellen, bei der Sie zuletzt (über die Eltern) versichert waren - und zwar relativ schnell: innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht. Sind Sie allerdings einmal befreit, gilt diese Befreiung für die gesamte Dauer des Studiums. Sie können sich dann privat versichern.

Gesetzlich versichern oder doch privat?

Gesetzlich oder privat versichern - was ist sinnvoller? Pauschal lässt sich das nicht beantworten, beide Versicherungsarten haben ihre Pluspunkte. Was besser ist, hängt vom Einzelfall ab.

Solange sie versicherungspflichtig sind, ist es noch einfach: Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse sind relativ günstig. Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) berechnen 44, 20 Euro für die Krankenversicherung und 7,91 Euro für die Pflegeversicherung (Stand: Wintersemester 2001). Die private Krankenversicherung (PKV) ist teurer. Bezieher von BAföG-Leistungen erhalten vom zuständigen Amt für Ausbildungsförderung ggf. einen monatlichen Zuschuss zum Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag. Der Zuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag beträgt 46,02 Euro und 7,67 Euro zum Pflegeversicherungsbeitrag.

Endet die gesetzliche Versicherungspflicht kann es anders aussehen. Nun können Sie sich auch bei der gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichern. Jetzt greifen die prinzipiellen Unterschiede dieser beiden Systeme: Die gesetzliche Krankenversicherung bemißt ihre Beitragshöhe nach dem Einkommen des Versicherten. Man kennt ja diesen "allgemeinen Beitragssatz", der meist in Prozent vom Einkommen angegeben wird. Dementsprechend steigt der Beitrag bis zur Versicherungspflichtgrenze, die liegt 2002 bei umgerechnet 3.375 Euro Monatseinkommen. Die gesetzliche Krankenversicherung arbeitet nach dem Solidarprinzip; heiraten Sie und Ihr Ehepartner ist selbst nicht erwerbstätig, ist er kostenlos mitversichert. Dasselbe gilt auch für Ihren Nachwuchs bis zu dessen Ausbildungsende.

Die private Krankenversicherung (PKV) versichert zunächst einmal nur Gesunde, überläßt also Kranke der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Der Beitrag ist auch nicht einkommensabhängig, sondern richtet sich nach Ihrem Gesundheitszustand und Alter bei Vertragsabschluss und nach dem Geschlecht. So zahlen Frauen höhere Versicherungsbeiträge als Männer. Oder für Singles mit gutem Gesundheitsstand sind die monatlichen Beiträge unter Umständen weitaus günstiger. Allerdings müssen Ehepartner in der PKV selbst Beiträge bezahlen, gleichgültig, ob sie arbeiten oder nicht. Jedes der Kinder muss ebenfalls extra versichert werden. Die dann ehemals so verlockend günstige Single-PKV kann im Laufe der Zeit zu einer kostspieligen Angelegenheit werden.

Leistungen und Beiträge

Die Leistungen der Krankenkassen variieren - je nachdem zu welcher gesetzlichen oder privaten Versicherung Sie gehen. Ein Leistungsvergleich lohnt sich durchaus. In der Regel erhalten Studenten ärztliche und zahnärztliche Behandlungen einschließlich der Versorgung mit Zahnersatz, Arnzei-, Verband-, Heil- und Hilfsmitteln, Krankenhausbehandlung, Früherkennungsuntersuchungen, Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft sowie Leistungen bei Pflegebedürftigkeit. Anspruch auf Krankengeld besteht in der Regel nicht. Das genaue Leistungsspektrum ist im Einzelfall zu klären.

Haben Sie erstmal zur PKV gewechselt, gibt es nur noch in Ausnahmefällen ein Zurück in die gesetzliche Krankenversicherung. Wer sich in der studentischen Krankenversicherung privatversichert hat, kann zu dem Zeitpunkt, an dem diese ausläuft, also nach dem 14. Fachsemester oder zum 30. Lebensjahr, in die GKV zurückwechseln; eine weitere Rückkehrmöglichkeit bietet sich zu Beginn eines Angestelltenverhältnisses. Während der späteren Berufstätigkeit in die GKV zurückzukehren, ist noch viel schwieriger. Bedingung ist hier nämlich, dass man Arbeitnehmer ist und das Arbeitsentgelt unter die Versicherungspflichtgrenze fällt, oder dass man arbeitslos wird. Erst wenn dieser Zustand 12 Monate "durchgehalten" wird, entsteht wieder ein Anrecht auf freiwillige Weiterversicherung in der GKV. Das ist der Stand von heute, es könnte aber auch sein, dass diese Frist auf 24 oder 36 Monate heraufgesetzt wird, was die möglichen Schlupflöcher für eine Rückkehr in die GKV weiter reduzieren würde. Ist man aber erstmal wieder im Hafen der GKV gelandet, darf man auf jeden Fall freiwillig drinbleiben, auch wenn man z. B. später als Selbstständiger tätig wird.

Keine Einschreibung ohne Vorlage der Versicherungsbescheinigung

Bevor Sie sich bei einer Hochschule einschreiben, müssen Sie bei Ihrer Krankenkasse eine Versicherungsbescheinigung einfordern. Diese ist bei den Unterlagen für die Einschreibung vorzulegen. Wird die Hochschule gewechselt, benötigen Sie eine neue.

Studentenjobs

Falls Sie neben dem Studium jobben oder arbeiten und dafür ein Entgelt bekommen, bleiben Sie nur dann studentisch pflichtversichert, wenn das Studium mehr Zeit und Energie in Anspruch nimmt als die Tätigkeit. Andernfalls gelten Sie als Arbeitnehmer und sind als solcher versicherungspflichtig.

Krankenversicherung für ausländische Studenten

Ausländische Studienkollegiaten und Sprachvorkursler sowie ausländische Studierende, die bereits das 30. Lebensjahr vollendet haben, wenn sie zu einem Studium in die Bundesrepublik kommen, sind seit 1989 aus dem Kreis der gesetzlich krankenversicherten Personen ausgeschlossen. Sie sind deshalb auf eine private Krankenversicherung angewiesen. Seit dem Wintersemester 1993/94 hat das Deutsche Studentenwerk eine Rahmenvereinbarung über einen Krankenversicherungstarif für ausländische Studierende, Studienkollegiaten und Sprachvorkursler mit dem Union Versicherungsdienst und der Victora Versicherung abgeschlossen.

Auslandskrankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt für die meisten europäischen Länder die Behandlungskosten. Für Reisen in andere Länder bietet die Auslandsreise-Krankenversicherung eine sinnvolle Ergänzung zur Deckung der gesetzlichen Krankenversicherung und vor allem den medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland. Auch privat krankenversicherte Studenten sollten prüfen, ob in ihrer Vollversicherung der Auslandsteil, vor allem der Rücktransport in die Heimat, mitversichert ist.

Unfallversicherung

Studierende werden während der Aus- und Fortbildung an einer Hochschule in die gesetzliche Unfallversicherung aufgenommen. Eine private Unfallversicherung für die Freizeit ist unter Umständen zu empfehlen.

Versichert bei der Hochschule

Studenten, die an einer Hochschule in der Bundesrepublik studieren, sind während ihrer Immatrikulation über die Unfallversicherung der Hochschule versichert. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf Tätigkeiten, die in einem so genannten "ursächlichen" Zusammenhang mit dem Besuch der Hochschule stehen. Das heißt im Klartext, dass die Studierenden bei der Teilnahme an den Lehrveranstaltungen versichert sind. In den Versicherungsschutz sind ferner der Weg zur Hochschule sowie der Weg nach und von dem Ort, an dem eine schulische Veranstaltung außerhalb der Universität stattfindet, eingeschlossen.

Träger der gesetzlichen Unfallversicherung ist aufgrund der Kulturhoheit der Länder das jeweilige Bundesland, vertreten durch die Landesunfallkasse. Damit der Versicherungsträger für eine möglichst frühzeitige und wirksame ärztliche Behandlung sorgen kann, muss er von jedem Unfall unverzüglich in Kenntnis gesetzt werden. Die Anzeige ist innerhalb von drei Tagen einzureichen. Alle Unfälle, die sich im Hochschulbereich der Universität, einschließlich dem Hin- und Rückweg ereignen, müssen unverzüglich von dem Betroffenen selbst (oder durch einen von ihm Beauftragten) der Studentenkanzlei gemeldet werden.

In der Freizeit versichert?

Die gesetzliche Unfallversicherung für Studenten deckt nur Unfälle während der Studienzeit ab und läßt den Freizeitbereich unberücksichtigt. Wer eine private Unfallversicherung in jungen Jahren abschließen möchte, um sich gegen Invalidität abzusichern, ist jedoch schlecht beraten. Nach Ansicht von Finanzberatern resultiert Invalidität in den seltensten Fällen aus einem Unfall - viel eher aus Krankheiten. Dieses Risiko kann man nach dem Studium über eine Berufsunfähigkeitsversicherung abdecken. Während des Studiums ist das problematisch, da die Versicherer Renten maximal nur bis zur Höhe des aktuellen Einkommens anbieten. Da in der Regel nur ein geringes eigenes Einkommen und kein klares Berufsbild existiert, wird dieser Versicherungsschutz Studenten entweder überhaupt nicht oder nur mit geringen Versicherungssummen angeboten.

Studenten, die aktiv Sport betreiben, sollten allerdings eine Unfallversicherung abschließen. Hierbei können bei bestimmten Unfallversicherungstarifen Unfälle mit Verletzungen ohne äußeren Einfluss, wie z.B. Bänderrisse, Brüche usw. mitversichert werden. Aber auch hier ist das tatsächliche Risiko mit den Kosten einer solchen Versicherung abzuwägen.

Rentenversicherung

Wer als Student nebenbei nicht jobbt, muss keine Rentenversicherung einzahlen. Doch sobald Sie arbeiten, kann es sein, dass Sie und Ihr Arbeitgeber Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung einzahlen müssen. Seit dem 1. Oktober 1996 unterliegen Arbeitseinkommen von Studierenden grundsätzlich der Rentenversicherungspflicht.

Dauerjobs

Studierende müssen Rentenversicherungsbeiträge zahlen, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Sie arbeiten 15 Stunden oder mehr wöchentlich.
  • Das monatliche Arbeitseinkommen liegt höher als 325 Euro.

Sobald eine der beiden Grenzen überschritten ist, müssen Rentenversicherungsbeiträge gezahlt werden. Mehrere Arbeitsverhältnisse werden dabei zusammengezählt. Die Versicherungsfreiheit in der Rentenversicherung bei Arbeitsverhältnissen von Studierenden nach § 5 Abs. 3 Sozialgesetzbuch VI wurde gestrichen. Wird keine der beiden Grenzen überschritten, zahlt allein der Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 12 Prozent.

Der Beitrag zur Rentenversicherung beträgt ab 1. Januar 2001 19,1 Prozent. Davon trägt im Falle der Versicherungspflicht der Arbeitnehmer 9,55 Prozent und der Arbeitgeber ebenfalls 9,55 Prozent.

Wer mehr als 20 Stunden wöchentlich arbeitet, gilt nicht mehr als Student, sondern als Arbeitnehmer und muss entsprechende Beiträge zur Rentenversicherung leisten. Die Höhe des Arbeitsentgelts ist dabei ohne Bedeutung.

Aushilfsjobs

Versicherungsfreiheit für Studierende besteht hingegen, wenn sie mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, das Beschäftigungsverhältnis aber auf nicht mehr als zwei Monate befristet ist. Auch hier spielt die Höhe des Entgelts keine Rolle.

Praktika

Ist ein Praktikum während des Studiums vorgeschrieben und erhält der Student ein Entgelt, so ist er nicht versicherungspflichtig - egal wie hoch das Entgelt oder die Arbeitsdauer ist. Nicht vorgeschriebene Praktika fallen dagegen unter die gleichen Regelungen wie die Jobs, wenn sie länger als zwei Monate dauern.

Beispiele

Beispiel 1: Ein Student hat zwei Jobs und verdient beim einen 220 Euro monatlich und beim anderen 150 Euro. Da er zusammen 370 Euro verdient, werden beide Beschäftigungsverhältnisse rentenversicherungspflichtig.

Beispiel 2: Beschäftigung 12 Stunden pro Woche, Monatsverdienst 300 Euro. Keine Rentenversicherungspflicht. Der Arbeitgeber muss aber pauschale Beiträge in Höhe von 12 Prozent an die Rentenversicherung abführen. Zu seiner Entlastung braucht er keine Pauschalsteuer mehr zu zahlen. Dadurch entstehen für den Studenten geringe Rentenansprüche.

Beispiel 3: Ein Student macht ein nicht vorgeschriebenes Praktikum, bei dem er 350 Euro monatlich verdient. Da es jedoch nur eineinhalb Monate dauert und er keine weiteren Arbeitseinkünfte in dieser Zeit hat, ist er versicherungsfrei.

Anrechnung von Studienzeiten auf die gesetzliche Rentenversicherung

Früher wurden Zeiten der schulischen Ausbildung nach Vollendung des 16. Lebensjahres und Zeiten einer Fachschul- oder Hochschulausbildung zusammen bis zu sieben Jahren als Anrechnungszeiten bei der Rentenberechnung berücksichtigt. Diese Regelung wurde jedoch mit dem Wachstums- und Beschäftigungsförderungsgesetz (WFG) mit Wirkung vom 1.1.1997 erheblich eingeschränkt. Jetzt sind Anrechnungszeiten nur noch solche Zeiten, in denen Versicherte nach dem vollendeten 17. Lebensjahr eine Schule, Fachschule oder Hochschule besucht oder an einer berufsfördernden Bildungsmaßnahme (Zeiten einer schulischen Ausbildung) teilgenommen haben, insgesamt jedoch höchstens bis zu drei Jahren.

Neu ist in diesem Zusammenhang auch, dass nach der Neuregelung auch Zeiten des Besuchs einer Fachschule oder Hochschule ohne Fachschul- oder Hochschulabschluss berücksichtigt werden. Für Ausbildungszeiten nach Vollendung des 16. Lebensjahres, die infolge der Erhöhung der Altersgrenze auf 17 Jahre und der Verminderung der anrechenbaren Zeiten auf drei Jahre nicht mehr als Anrechnungszeiten berücksichtigt werden und nicht mit Beiträgen belegt sind, können auf Antrag bis zum 45. Lebensjahr freiwillige Beiträge nachgezahlt werden. Bis zum 31.12.2004 kann der Antrag auch nach Vollendung des 45. Lebensjahres gestellt werden.

Rechtsschutzversicherung

Nach Ansicht von Finanzexperten ist der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung für Studenten in der Regel nicht notwendig und daher noch nicht empfehlenswert. Bis zum 25. Lebensjahr bzw. bis zur Heirat und bis zum Ende Ihrer ersten Berufsausbildung sind Sie über Ihre Eltern mitversichert - sofern diese eine Rechtsschutzversicherung haben. Für den Fall, dass ein eigenes Kraftfahrzeug vorhanden ist, ist der Abschluss einer eigenen Verkehrsrechtsschutzversicherung überlegenswert. Bei noch mangelnder Fahrpraxis kann es eher zu Unfällen kommen, bei denen ein Rechtsbeistand eingeschaltet werden muss. Die jährliche Versicherungsgebühr kann je nach Versicherungsgesellschaft zwischen 50 und 100 Euro betragen (Angaben ohne Gewähr).

Privathaftpflicht

Für verschuldete Schäden, die Dritten zugefügt werden, haftet man laut Gesetz in unbegrenzter Höhe. Somit sollte diese Vorsorge obligatorisch sein. Die private Haftpflichtversicherung der Eltern deckt Schäden - verursacht durch volljährige Kinder - ab, so lange sie in der ersten Ausbildung sind und nicht heiraten.

Lebensversicherung

Kapitallebensversicherungen sind reine Geldanlagen (ohne Risikoschutz) zur Vermögensbildung. In jungen Jahren sind diese besonders im Hinblick auf die Zinsfreibeträge (z.Zt. 1.585 Euro pro Jahr und Person) besser geeignet. Eine Risiko-Lebensversicherung ist in dieser Lebensphase eher unwichtig, da die Hinterbliebenenversorgung in der Regel noch keine Rolle spielt. Erst wenn Ehepartner und Kinder für den Fall abzusichern sind, dass der Versorger stirbt, ist die Risiko-Lebensversicherung die günstigste Versicherungsform.

Total votes: 148
  • Send to friend
  • Diese Seite drucken

Post new comment


2 Kommentare

Filtered HTML

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <blockquote> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
This question is for testing whether you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.

Ist es möglich während des Studiums nach dem 25. Lebensjahr von der privaten zur gesetlichen Krankenversicherung zu wechseln?Mir wurde von der AOK gesagt, dass es nicht möglich ist, aber vielleicht ist es bei einer anderen gestlichen Versicherung möglich?Kann jemand helfen?


das würde mich auch interessieren.