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Auf den Spuren von Olympia

Der heilige Hain von Olympia auf dem griechischen Peleponnes, Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Zu Beginn, vor fast 2.800 Jahren, kämpften die ausschließlich männlichen Athleten nackt. Sogar Kriege wurden für das Sportereignis unterbrochen und dass obwohl es anfangs nur einen Wettkampf gab: Den Stadionlauf über 192 Meter. Auch früher schon war die Konkurrenz groß, die Athleten hielten sich schon Wochen vor den Wettkämpfen in Olympia auf, um sich optimal vorzubereiten. Damals kamen die Sportler aber nur aus dem griechischen Imperium. Und es dauerte seine Zeit, bis sich herumgesprochen hatte, wer gewonnen hat. Die Spiele des 21. Jahrhunderts, ein internationales Medienereignis. Dank Liveübertragung in alle Welt weiß jeder sofort, wer welche Medaille gewonnen hat.Inzwischen haben sich die Olympischen Spiele zum größten Sportereignis der Welt entwickelt. Rund 300 Disziplinen sind vertreten. Zwar waren die Spiele auch anfangs schon mehr als nur ein Sportereignis. Vor allem aber, weil sie im Rahmen heiliger Zeremonien für Göttervater Zeus stattfanden. Im Zeustempel stand angeblich eines der sieben Weltwunder, die Statue des Zeus, die etwa so ausgesehen haben soll wie diese Computerdarstellung. 12 Meter hoch, aus Gold und Elfenbein. Davon ist heute nichts mehr übrig. Die Spiele wurden ungefähr 1.100 Jahre nach ihrer Einführung wieder abgeschafft. Sie waren zu heidnisch. Die Tempel wurden geplündert, später durch Erdbeben verschüttet. Doch seit einiger Zeit werden die Ruinen wieder freigelegt. 1961 wurde das Stadion wieder so hergerichtet, wie es im 4. Jahrhundert vor Christus aussah. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Griechenland wurde das antike Olympia wieder Austragungsort für Wettkämpfe.

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