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Buntes Mauritius

Die Hauptstadt von Mauritius heißt Port Louis. Sie ist kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Insel. Gut 150.000 Menschen leben hier. Es geht betriebsam großstädtisch zu, aber auch beschaulich kolonial. Ein Mix, der typisch ist für die Insel im Indischen Ozean. Auch die Bevölkerung ist bunt gemischt, Multikulti ist das passende Schlagwort für Mauritius. Ein Grund dafür ist sicher die koloniale Vergangenheit. Erst kamen die Holländer, dann die Franzosen und schließlich die Engländer. Jeder hat etwas hinterlassen: die Umgangssprache ist Französisch, Amtssprache ist Englisch, es herrscht Linksverkehr. Die Religionen sind genauso bunt wie das Leben. Die größte Gruppe sind die Hindus. Etwa die Hälfte der Bevölkerung gehört dem Hinduismus an. Dann folgen die Christen, gut ein Drittel der Bevölkerung bekennt sich zu diesem Glauben. Auf Mauritius leben auch viele Muslime. In Port Louis gibt es zwei Moscheen. Die Jummah-Moschee zeigt eine orientalisch verspielte Architektur mit vielen Bögen und Säulen. Und schließlich die Buddhisten. Räucherstäbchen und bunte Pagoden gibt es auf Mauritius an vielen Ecken. Am buntesten aber geht es auf dem Zentralmarkt in Port Louis zu. Ein Besuch ist ein Muss für jeden Touristen. Hier ist es hektisch, malerisch, exotisch und laut. Geöffnet hat der Zentralmarkt jeden Tag von 6 bis 18 Uhr. Bis zu 40.000 Menschen besuchen ihn täglich und kaufen Lebensmittel, Heilkräuter, genauso wie Aphrodisiaka, Kleidung oder Souvenirs. Die Briten nannten Mauritius die Zuckerdose Englands. Bis heute ist der Zucker wichtigster Wirtschaftszweig der Insel. Wie viel Geld damit verdient wurde, zeigen die Kolonialvillen der Zuckerbarone. Einige wurden zum Museum oder Café umfunktioniert und können heute besichtigt werden. Zum bunten Mauritius gehören aber auch solche Bilder: Palmen an Traumstränden, gehobene Hotels mit Parkähnlichen Anlagen. Hier können Urlauber garantiert Ruhe und Entspannung finden. Mauritius hat eben viel zu bieten.

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