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Der Corcovado Nationalpark

Der Corcovado Nationalpark im Südwesten Costa Ricas.  Das artenreichste Ökosystem Mittelamerikas. Hier oben in den Bäumen leben 75 Prozent aller im Regenwald heimischen Arten.  Der Corcovado Nationalpark ist der Garten Eden für mehr als 1Million Pflanzen- und Tierarten. Rund ein Zehntel aller Säugetierarten Amerikas sind hier heimisch: Ameisenbären, Kapuziner- und vier weitere Affenarten, Aras und Blattschneideameisen, selbst Pumas und Jaguare sind hier in freier Wildbahn unterwegs. Und mehr als 400 verschiedene Vogelarten kann man entdecken. Der Corcovado ist einer der entlegensten und am seltensten besuchten Nationalparks Costa Ricas. 1975 gegründet, umfasst er mehr als 45 Quadratkilometer Regenwald und liegt auf der Halbinsel Osa, ganz im Südwesten Costa Ricas. Ein komplexes Ökosystem, das oft erscheint wie ein großes Chaos. Ein riesiges grünes Meer. Tatsächlich aber besteht der Wald aus verschiedenen Schichten, in denen jeweils verschiedene Arten zuhause sind. Ein Ort mit Raum für alles und jeden und doch hat alles seinen vorbestimmten Platz; so hat es der amerikanische Biologe Paul Richards einmal treffend formuliert. Der Corcovado Nationalpark, ein Symbol für die Welt: Denn hier sieht man, wie schnell Natur sich regenerieren kann, wenn der Mensch sie lässt. Wo sich heute üppige Vegetation kilometerweit erstreckt, war vor 1975 noch Farmland.

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