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Die Macht der Karten - Pokern gefährlicher Trend

"All in". In der Pokersprache heißt das: Der Spieler setzt alles. Pokern ist packend. Pokerturniere finden inzwischen nicht mehr nur in Casinos statt. Sie sind zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung für jedermann geworden. Mit Pokerturnieren machen immer mehr Gaststätten und Kneipen ein gutes Geschäft. Meist sind es Jugendliche, die hier bis zur Sperrstunde zocken, bluffen und checken. Sie zahlen einen kleinen Einsatz, eine Art Eintritt. Und wer verliert, kann sich für die nächste Runde wieder einkaufen. Das kann schnell teuer werden. Denn nur mit Geld wird Pokern offenbar erst richtig spannend. Ein Glücksspiel. Und dennoch: Auf vielen Fernsehsendern wird Pokern wie ein Sport präsentiert. Stundenlang werden die Turniere übertragen, so wie sonst Fußballspiele. Viele schauen zu. Doch von den Risiken ist hier keine Rede. Die Fernsehturniere - eine Werbung für das Pokern in der Kneipe oder im Casino. Dr. Philipp Gassmann Deutsche Hauptstelle für Suchtfrage Auch im Internet wird gepokert. Über 5 Millionen Deutsche zocken bereits "online". Experten fürchten, dass sich das Spielen im Internet Als Verschuldungsfalle entpuppt. Bis zu 600 Euro Einsatz am Tag sind möglich. Dazu ist das Spielen hier anonym möglich und gepokert wird hier rund um die Uhr. Dr. Philipp Gassmann Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen Nur einer kann beim Pokern gewinnen: Der mit den besten Karten. Alle anderen verlieren. Das ist die einfachste Regel. Die dänische Polizei hat eine eigene Sondereinheit gegründet, um den Pokertreiben im Internet ein Ende zu machen. Hier pokert die Polizei undercover mit und erkennt sofort, wenn es nicht mit rechten Dingen zugeht. Mit Poker das große Geld machen - ob bei Turnieren oder im Internet - für die meisten bleibt das wohl meist nur ein Traum.

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