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Die Verteidigung Jerusalems

Im siebten Jahrhundert vor Christus schickt sich die damalige Großmacht Babylon an, die ganze Welt zu erobern. Die  Bibel beschreibt das ausführlich. Mit Gewalt und Kampfesmut haben die Babylonier Erfolg. Ein Ziel, Jerusalem, macht ihnen jedoch zu schaffen. Mehr als ein Jahr belagern sie die Stadt. Lange Vergeblich. Wie konnte die abgeschnittene Stadt Jerusalem so lange widerstehen? Eine Antwort könnte die antike Wasserleitung liefern. Unentdeckt von den Belagerern liefert sie unterirdisch frisches Trinkwasser. Denn die eigentliche Quelle lag außerhalb der Stadt. Ein Risiko. Daher hat man in Jerusalem schon früh eine Art unterirdische Leitung gebaut, die das Wasser in die Stadt transportiert und dort in einem See mündete. Hier konnten die Bewohner ihren Bedarf an frischem Wasser decken. Die Quelle selbst wurde so zugeschüttet, dass sie unentdeckt bleiben sollte. Aber seit wann gab es diesen Tunnel? Gab es die Anlage schon während der babylonischen Belagerung? Der israelische Forscher NN machte sich auf die Suche nach Beweisen. Der Geologe entnimmt Proben von den Wänden, er erhält so die Ablagerungen der Jahrtausende, Sie sollen Aufschluss geben über den Ursprung der Wasserleitung. Im Labor verraten die Gesteinsproben mehr über ihre Entstehungszeit und das Alter der Leitung. Mit Hightech auf den Spuren der Bibel. Der aufwändige und clevere Tunnel hat die Bewohner von Jerusalem über ein Jahr lang Widerstand leisten lassen. Zum Schrecken der sonst so siegreichen Babylonier. Doch dann schaffen sie es. Mit einer erdrückenden Übermacht dringen die Belagerer in die Stadt ein. Das war wohl 587 vor Christus.Das ist das Ende des antiken Jerusalem, der Stadt, die mit ihrem geheimen Trick zur Wasserversorgung so lange widerstehen konnte.

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