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Elefanten-Trekking

Elefantentrekking im Khao Sok National Park in Südthailand. Das ist Anitzak Dschanju. Er war früher ein gefürchteter Jäger, auch die Elefanten gehörten zu seiner Beute. Seit ein paar Jahren macht er sich stark für die Dickhäuter und wurde so zum Helden von Khao Sok. Die früheren Arbeitselefanten werden heute nicht mehr im Holzabbau gebraucht, längst gibt es zu wenig Bäume in Thailand. Die Trekkingtouren sichern das Überleben der Dickhäuter und so ist der Jäger zu ihrem Freund geworden: "Ich wollte kein Jäger mehr sein, weil es immer weniger Tiere gab. Als ich meinen Sohn Ju heranwachsen sah, war mir klar, wir müssen die Tiere für unsere Kinder und Enkelkinder erhalten. Heute freue ich mich, auch Besuchern unserer reiche Tier- und Pflanzenwelt zu zeigen . " Auf dem Elefantenrücken durch den Dschungel. Dass sich immer mehr Touristen für die Natur Thailands fernab der Strände interessieren, hat auch sein Gutes. Die thailändische Regierung will den Tourismus weiter fördern und setzt auf Umweltschutz. Heute hat Thailand schon 112 Nationalparks und über 1.000 Gebiete mit Jagdverbot, Tierreservaten und Waldschutzgebieten. Das kommt der Natur und den Tieren zu Gute. Gerade auch den Elefanten. Denn die Abholzung der Wälder hatte auch einen Rückgang der Elefantenpopulation zur Folge. Hinzu kam, dass die Elefanten auch oft gejagt wurden. Im Elefantencamp in Khao Sok kümmert sich Anitzak Dschanju darum, dass es den Dickhäutern gut geht. Er glaubt daran, dass sich jeder, der einmal auf dem Rücken eines Elefanten sitzt, in Zukunft für den Schutz der grauen Riesen einsetzen wird.

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