Fette im Video | wissen.de
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Fett: Wie viel ist gesund?

Essen ist schön, Essen macht glücklich.

Besonders in der dunklen Jahreszeit trösten Sahnesauce, Chips und Co über so manch tristen Nachmittag hinweg.

"Chips. Kann ich ne ganze Tüte sofort von essen."

"Glücksgefühle und ja, ne richtig schöne Befriedigung. Ist hervorragend."

"Wenn man es geschafft hat nichts zu essen also nichts Süßes zu essen fühlt man sich gut und wenn man es gegessen hat fühlt man sich schlecht. Dann muss man zum Sport gehen und es wieder abtrainieren."

Erst das Vergnügen dann das schlechte Gewissen.

Denn was die Leckereien erst so schmackhaft macht, sind Fette.

Versteckt in fast allen Lebensmitteln fungieren sie als Geschmacksverstärker, da sich viele Aromastoffe erst darin lösen.

So machen Fette doch Sinn. Wenn da nur nicht das Problem mit der Waage wäre. Bleibt die Frage: Wer ist schuld? Etwa doch die bösen Fette?

"Kommt drauf an. Also wenn man die ganze Zeit jetzt nur Fett essen würde, da wird man wahrscheinlich fett werden."

"Bedingt. Also kommt immer darauf an welche. Wir wissen ja beide, es gibt gute und schlechte Fette, die schlechten Fette sollte man natürlich weglassen."

Genau, Fett ist nicht gleich Fett.

Gut und Böse, der Unterschied ist enorm.

"Die schlechten Fette, das sind die gesättigten oder die einfach ungesättigten Fette wie zum Beispiel in Wurstprodukten, in Fertiggerichten oder in frittierten Lebensmitteln vorkommen. Die guten oder die gesunden Fette, das sind die sogenannten mehrfach ungesättigten Fette, die zum Beispiel in Fischprodukten vorkommen wie Makrele, Lachs und Forelle."

Der Vorteil der ungesättigten Fette: Sie machen satt. Sobald die ungesättigten Fettsäuren im Darm angekommen sind lösen sie die Bildung eines Botenstoffes aus. Der signalisiert dem Gehirn - keine weitere Nahrung mehr nötig.

Aber Fette können noch mehr.

O-Ton: "Man kann aber auch Fett in erster Linie zur Gewinnung von Energie, Fette liefern uns die langfristige Energie, zusätzlich brauchen wir Fett aber auch für die Verdauung von fettlöslichen Vitaminen, die wir zum Beispiel, ja, hier in der Möhre finden also Vitamin A, D, E und K. Fette brauchen wir aber auch zusätzlich zur Regulation von verschiedenen Hormonvorgängen, zur Optimierung unserer Verdauung."

Ungesättigte Fette machen satt, liefern Energie und spalten Vitamine.

Power für den Körper in kompaktester Form. Für ein starkes Immunsystem, einen ausgeglichener Hormonhaushalt und eine optimale Vitaminverarbeitung.

Der Schuss Olivenöl bringt es also. Wer hätte das gedacht.

Ein zuviel an schlechten Fetten dagegen kann krank machen.

Zu hoher Blutdruck und Cholesterinspiegel oder Übergewicht - nur einige Beispiele.

Und trotzdem. Nichte jede kulinarische Sünde ist gleich eine Katastrophe.

Aber wenn schon, denn schon, heißt: Wenn man sündigt, dann mit Vollfettprodukten. Und an den anderen Tagen: Futtern mit Verstand und genug Bewegung.

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