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Großmacht Rom - Stärken und Schwächen

Es waren die Kaiser. Die Cäsaren, die in Rom die Macht hatten über die Menschen, die Gesetze und über die Armee.... Je größer das Reich wurde, umso mehr verlor die Republik an Bedeutung und der starke Kaiser hatte Macht und Bedeutung. Er, der über allem thront, sollte das Volk beschützen und das immer riesiger werdende Reich zusammenhalten. Der Titel des Kaisers war Imperator, also Feldherr. Und damit war genau beschrieben, wo das Volk seinen Platz sah. An der Spitze der Armee. In der Schlacht. Bei den Truppen. Denn die Soldaten waren der Garant für den Erfolg und die Macht Roms. Taktik. Disziplin. Strategie. Haushohe Überlegenheit über alle Feinde. Das machte über Jahrhunderte die römische Armee aus. Vor allem waren es die technischen Erfindungen, die die römischen Soldaten so erfolgreich machten. Sie waren die ersten, die mit technischem Kriegsgerät in den Kampf zogen. Sie führen den ersten High-Tech-Krieg, in dem die Gegner kaum Chancen hatten. Mit diesen Animationen kann man erahnen, wie einschüchternd der Aufmarsch des römischen Militärs auf die Gegner wirkte. In Reih und Glied. Eine Menschenwelle, hunderte, tausende Soldaten, wie ein Panzer gehen sie Meter für Meter nach vorne. Die Gegner hatten meist nur Knüppel und Steine. Chancenlos gegen einen solchen Kampfapparat. Von dem Erfolg der Armee profitiert die Stadt Rom. Beeindruckende Bauwerke zeugen von Größe und Bedeutung. Das Kolosseum wird Mittelpunkt der Stadt, Mittelpunkt des Reiches. Ein beeindruckendes Bauwerk, das die heimgekehrten Soldaten mit Stolz erfüllen soll. Hier finden sie Ablenkung vom Krieg. Brot und Spiele. Die Belohnung des Kaisers für ihren tapferen Einsatz im weiten römischen Reich Das Leben in Rom. Luxuriös. Ausschweifend. Das Militär macht dies mit seinen Erfolgen möglich. Viele hundert Jahre lang. Doch dann kommt bald die Zeit, in der das Militär den Reichtum, den Aufstieg nicht mehr zu sichern vermag. Es beginnen die letzten Tage Roms.

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