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Headis

Das Hochsprung-Sportgelände der Uni Saarbrücken: Die Headis-Hochburg Deutschlands.Headis, das ist die neueste Trendsportart und meint: Kopfball-Tischtennis. Ein Kopf, ein Ball, eine Platte. Und los geht's. "Das Besondere, dass jeder dabei Spaß hat, dass man schnell lernen kann und das spektakuläre Bälle bei rauskommen." Es ist die Beinarbeit vom Tischtennis kombiniert mit dem Kopfspiel aus dem Fußball. Erfunden wurde Headis von Studenten im Freibad. Mit Regeln ähnlich denen aus dem Tischtennis und einigen abgewandelten Tricks. Es gibt Stopper und Schmetterball, Hinterkopfspiel und Volley. Erlaubt ist, was Punkte bringt - sogar der Becker-Hecht. "Es ist verrückt, beim Fußball benutzt du ab und zu mal deinen Kopf, beim Headis ist er alles. Du kannst auf die Platte springen, die Leute haben einfach Spaß." Aber mit Köpfchen allein gewinnt hier keiner ein Match. Tuning auf dem Kopf ist offiziell erlaubt. Aber wie entscheidend ist die Frisur überhaupt. "Sie ist natürlich das A und O. Ich meine, mit der Frisur bin ich schon mal Vize-Weltmeister geworden." "Naja, ich hab verloren. Also ist sie wohl wichtig." "Die Matte bremst. Das ist auf jeden Fall ein klarer Vorteil." "Wenn man vorne die Hälfte abhat und dann hinten dran kommen jetzt so Stoppeln, dann kann man natürlich mehr Druck machen oder hat den Grip im entscheidenden Augenblick." Es ist diese Mischung aus Gaudi und Wettkampf, die Headis so besonders macht. Natürlich spielt der Ehrgeiz immer mit. Aber der Sieg ist hier nur eine willkommene Nebensache.

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