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Johannesburg

Johannesburg heißt wörtlich übersetzt "die goldene Stelle." Nur weil hier Ende des 19. Jahrhunderts das Edelmetall Gold gefunden wurde, gibt es diesen Ort überhaupt. Heute wird im Stadtgebiet von Johannesburg kein Gold mehr abgebaut, dennoch ist es das wirtschaftliche und finanzielle Zentrum Südafrikas. Banken und Handelsunternehmen sind hier ansässig.Joburg, wie die Einwohner sagen, ist die Stadt der schwarzen Afrikaner und damit ein Spiegelbild der Mehrheitsverhältnisse im Land. Fast drei Viertel der Bewohner sind schwarz. Die Bevölkerung ist jung, Arbeitslosigkeit und Kriminalität sind große Probleme. Johannesburg ist eine der gefährlichsten Städte weltweit. Alle wichtigen Unternehmen Südafrikas haben hier ihre Büros. Mehr als 8 Millionen Einwohner sollen Stadt und Umland beherbergen. Hinter der imposanten Skyline lebt jedoch nur eine Minderheit. Für den internationalen Tourismus ist Johannesburg das Tor zu Südafrika. Die Metropole verfügt über ein breites Kulturangebot. Hier starten auch viele Rundreisen und Safaritouren. Nur wenige Kilometer vom reichen Stadtzentrum entfernt lebt die arme Bevölkerung in Townships. Die Menschen wohnen hier unter primitiven Bedingungen. Etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder. Sie haben kaum Chancen auf Bildung und damit wenig Aussicht auf ein besseres Leben. Häufig werden sie schon mit Aids im Blut geboren. Frühe Erfahrungen mit Alkohol, Drogen und Sex sind keine Seltenheit. In den provisorischen Wellblechhütten der Townships gibt es weder Toiletten noch Wasser. Wer hier wohnt, hat es schwer, sich aus dem Elend zu befreien. Soweto ist das größte Township. Schätzungen gehen davon aus, dass hier in Soweto mehr als 3 Millionen Menschen leben. Joburg- Der Unterschied zwischen arm und reich ist hier extrem. - Eine Stadt mit unglaublichen Ausmaßen und Gegensätzen.

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