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Lebensmittelforschung - Wohlfühlfaktor Bio

Wissenschaftliche Beobachtung in heiligen Hallen: Die Franziskanerinnen aus dem Schwarzwald in Deutschland haben sich bereit erklärt an einem einmaligen Experiment teilzunehmen. Eine 8 Wochen andauernde Klosterstudie mit dem Ziel: herauszufinden, ob es einen wissenschaftlich belegbaren Unterschied zwischen ökologisch und konventionell angebauter Nahrung gibt. Der Forschungsring für biologisch Dynamische Wirtschaftsweise will die Einflüsse der Lebensmittel auf Körper, Geist und Seele der Nonnen klären. Der Tagesablauf der 70 Franziskanerinnen soll dabei möglichst wenig gestört werden. Alles läuft wie immer, die Besuche in der Kirche, die Gebete, die soziale Arbeit - nur eines ändert sich: In der Küche wird nur noch mit dynamisch erzeugten Lebensmitteln gekocht. Ständige Blut- und Stuhlproben der Nonnen machten die Ergebnisse des Biotests evaluierbar. Außerdem wurden die Auswirkungen der Lebensmittelumstellung auf das Gedächtnis mit speziellen Tests überprüft. Ein Ernährungsprotokoll, das die Nonnen selbst führten gab auch die subjektiv wahrgenommenen Veränderungen der Franziskanerinnen an Körper, Geist und Seele wieder. Statements Franziskanerinnen: "Ich hab mich wacher gefühlt, viel besser als vorher. Ich hab festgestellt, dass ich kaum Kopfschmerzen gehabt hab. Ich hab mich einfach rundum wohl gefühlt." Die beiden leitenden Wissenschaftler der Studie verglichen die Daten mit den zuvor notierten Testergebnissen bei konventioneller Kost und kamen zu einem überraschendem Ergebnis: Während der Bioumstellung der Lebensmittel veränderten sich die Blutwerte der Nonnen stark. Die Wissenschaftler fanden eine Erhöhung natürlicher Killerzellen, die zur Abwehr von Viruszellen beitragen können. Die Klosterstudie endet nach acht Wochen, die Franziskanerinnen aber wollen auch in Zukunft nicht mehr auf ihre Wohlfühlkost aus biologischem Anbau verzichten.

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