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Meteora

Vor über 600 Jahren entstand in Griechenland die Klosteranlage Meteora. Zwischen Himmel und Erde sollten die Klöster ein Ort vollkommener Abgeschiedenheit sein. Heute ist die Erde näher als der Himmel. Die sechs noch bestehenden Klöster sind über Treppen und Brücken mit der Außenwelt verbunden und können besichtigt werden. Berühmt sind die byzantinischen Klöster vor allem für ihre Ikonen und Wandmalereien. Für die Orthodoxen zeigen sie die Fleischwerdung des Herrn. Vom Leben der Mönche hingegen sieht man wenig. Ihre Wohn- und Schlafräume sind nicht zugänglich und auch von den Gottesdiensten werden die Besucher ausgeschlossen. So sehr der Tourismus die Ruhe stört, er hat praktischen Nutzen. Die Mönche brauchen die Einnahmen, um die verbliebenen Heiligtümer instand zu halten. Vor 400 Jahren, während der Blütezeit Meteoras, existierten über 20 Klöster, von denen die meisten nur noch Ruinen sind. Meteora heißt so viel wie "in der Luft schwebend". Und das tun sie, die noch erhaltenen Klöster, verstreut in einer bizarren Felslandschaft mitten in Griechenland.

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