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Naturparadies Hawaii

Tausende Meilen kein Festland, dann, aus dem Nichts, das Paradies. Acht große und rund 130 kleinere Inseln im Pazifik. Vulkanberge, die das ewige Feuer im Erdinneren vom Meeresgrund hat wachsen lassen. Hawaii - ein Paradies für Naturliebhaber. Abseits der bekannten Strände, keine Menschenseele. Bis an die Küste wuchern tropische Regenwälder. Wasserfälle schießen über steile Klippen, tiefgrüne Dschungel -Täler bieten Rückzugsgebiete für einige der seltensten Vogel- und Pflanzenarten der Welt. Durch die großen Höhenunterschiede und die sehr unterschiedlichen Niederschlagsmengen an den jeweiligen Orten entstanden auf den Hawaii-Inseln 150 verschiedene Ökosysteme. Am Anfang war nackter Fels, alles Leben, Pflanzen, Tiere und Menschen sind vom Wind hier hergetragen worden, irgendwann in der endlosen Zeit. "Aloha" aber, das ist der Geist, die Harmonie von Hawaii. "Aloha" soll über den Regenbogen auf diese Inseln gekommen sein. Weil Hawaii so isoliert mitten im Pazifik liegt, entwickelte sich hier eine einzigartige Vielfalt an Meerestieren und Pflanzen. Damit sie erhalten bleibt, hat die US-Regierung ein riesiges Meeresgebiet im Nordwesten der Inseln zum geschützten nationalen Monument erklärt. Nirgendwo auf der Erde ist die Atmosphäre klarer als auf dem "Mauna Kea" auf Big Island. Deshalb sind die Sternforscher hierher gekommen. Wenn die Sonne sinkt, wird jede Minute in den Observatorien kostbar, dann beginnt die unendliche Entdeckungsreise durch Raum und Zeit. Hawaii hat die Welt nicht gesucht, sie ist gekommen. Der Wind, die Wellen und die Zugvögel brachten die Pflanzensamen. Stürme verschlugen neue Vogelarten auf die Inseln, der Entdeckergeist brachte Hawaii den Menschen. Ein seltsamer Zauber scheint zu bewirken, dass nichts wieder davon geweht wird. Alles bleibt, schlägt Wurzeln, und wird ein Farbstreifen in dem Regenbogen, auf dem "Aloha" auf die Inseln gekommen ist.

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