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Shenzhen

Shenzhen, in China. Kaum eine andere Stadt wächst so schnell wie diese. Letzter Zwischenstand: Rund 13 Millionen Einwohner. Die sind jünger als anderswo in China und haben mehr Geld. Innerhalb von drei Jahrzehnten entwickelte sich aus Reisfeldern und kleinen Dörfern die Sonderwirtschaftszone Shenzhen. Eigentlich war alles seine Idee: Deng Xhiao Ping brachte vor 30 Jahren die KP-Führung dazu, in Sichtweite des damals britischen Hongkong den Kapitalismus zu erproben. Mr. Wang zeigt uns im Heimatmuseum einen Plan von seinem Geburtsort, dem Dorf Schuschu, das komplett von der Stadt Shenzhen verschlungen wurde. Atmo offenstehenEin letztes Haus ist noch übrig. Es ist ein Tempel für die Urahnen der Familie Wang. Shenzhen hat sie alle reich gemacht. Sie können jetzt die Mieten kassieren, von den vielen neuen Wohnblocks, die auf ihren Reisfeldern in die Höhe schossen. Die Säulen der Wirtschaft in Boomtown Shenzhen bilden die Unterhaltungs - und Telekommunikationsindustrie. Billige Arbeiter bauen hier alles zusammen, was die Welt an elektronischem Spielzeug liebt, vom Handy bis zum iPod.Bei der Jahreshauptversammlung der Immobilien GmbH von Schuschu treffen wir die Reisbauern von früher. Sie feiern die gute Rendite ihrer Häuser im vergangenen Jahr. Der Boom lässt die Mieten steigen. Sorgen machen sich die Alten nur um die Jungen, die nicht mehr lernen, hart zu arbeiten, denn das Geld liegt ja auf der Bank.Shenzhen ist zu einer der bedeutendsten Großstädte Chinas gewachsen. Und auch für ausländische Investoren gewinnt die Megacity mehr und mehr an Bedeutung.

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