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Whale Watching

Dominikanische Republik, in der Nähe von Samana. Jeder hier kennt Kim Beddal, seit 20 Jahren organisiert sie mit ihrem Team Whale Watching Touren, und zwar nicht nur für Touristen: Kim Beddal, Walforscherin: "Wenn Menschen einen guten Grund haben nicht zu jagen, nämlich Geld, weil Whale Watching viel mehr einbringt, dann ist das natürlich die beste Garantie für eine sichere Zukunft der Wale. Dann werden sie für zukünftige Generationen erhalten." Seit dem Beginn des "Whale-Watching-Booms," als noch viele Wale dabei verletzt wurden, kämpft Kim Beddal für strenge Schutzbestimmungen. Walbeobachter gibt es genug. Denn zwischen November und März lässt sich hier ein einzigartiges Schauspiel beobachten. Die Meeressäuger kommen in das gleichmäßig warme Wasser der Karibik zur Paarung und um ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Alle Touristen auf Kims Boot warten gespannt, es gibt keine Sprünge auf Kommando, aber heute ist ein Glückstag, die Wale zeigen sich. Doch nur mit der Faszination von Touristen will sich Kim Beddal nicht begnügen, ganz im Sinne der Wale: Kim Beddal, Walforscherin: "Wir brauchen junge Menschen aus Samana, die von Walen total fasziniert sind. Denn sie treffen irgendwann mal die wichtigen Entscheidungen für die Zukunft der Wale." Deshalb hat Kim mit anderen zusammen eine Meerestierschutzorganisation und das Walmuseum gegründet, das für umgerechnet einen Euro zu besuchen ist. Seit kurzem gibt es hier für die Jugend von Samana Kurse. Sie sitzen unter einem riesigen Walskelett und lernen alles über die Tiere und was Boote und Menschen beim Whale Watching beachten sollen. Zum Beispiel den Abstand der Schiffe zu den Walen. Neben der Theorie im Museum, gibt es auch Praxisübungen draußen auf dem Meer. Carmen Lydia registriert mit dem GPS die Entfernung eines Wals. Und schreibt sein Verhalten in detaillierte Listen. Sie ist fasziniert von den großen Tieren. Und will sich wie ihr Vorbild Kim Beddal auch in Zukunft für die Meeressäuger einsetzen.

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