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Wodka erobert die Küche

Früher war Wodka der Schnaps der einfachen Leute - heute ist er ein Luxusgetränk. Wodka hat viele Facetten und es damit bis in die renommiertesten Restaurants geschafft. Aber dabei geht es nicht nur um Wodka als Getränk, sondern auch als raffinierte Koch-Zutat. (freistehend Kellner) "Dieses Rezept ist schon lange bekannt, Wodka macht das Fleisch weich und verbessert seinen Geschmack." Wodka als Grundlage zum Flambieren - eine typische Anwendung. Wodka ist aber auch aus einer gut geführten Bar nicht wegzudenken. Einzig der Barmann könnte ihm die Show stehlen. (freistehend Barkeeper) "Am besten, wenn der Barkeeper einige riskante Elemente in seine Show einbaut." Egal also, ob geschüttelt oder gerührt, Wodka ist Grundlage vieler Cocktails. Um nur einige zu nennen: Screwdriver, Long Island Icetea oder Bloody Mary. Wodka wurde zum angesagten Szenegetränk - beim jüngeren Publikum, aber auch bei der Prominenz. Adam Gessler, Restaurantbesitzer: "Ausländer, die nach Polen kommen, und bei mir im Restaurant essen und einen Wodka trinken, verlassen das Lokal und sagen: was für ein wunderbares Getränk, eine tolle Sache, dieser Wodka." Traditionell trinkt man Wodka zu großen Mahlzeiten. Wenn es etwas gehobener zugeht, wird Wodka gerne mit Kaviar kombiniert, etwa in der Sterneküche. Kleine, exquisite Häppchen und dazu das edle, klare Getränk - fertig ist der Luxus für den Gaumen. "Dazu serviere ich einen schönen, kühlen, dickflüssigen Wodka." Doch die Spirituose kann noch vielfältiger in der Küche eingesetzt werden. Kurt Scheller, Sternekoch: "Wir können flambieren damit, wir können auch Wodka in die Soße rein tun, zum Beispiel ein Beef mit einer Senf-Wodka-Soße oder nur einfach Nieren geschnitten mit Wodka-Soße." Wodka ist durch seinen geringen Eigengeschmack ideal zum Kochen geeignet. Er hebt Aromen hervor, ohne sie zu verfälschen. Zu Recht hat heute das Szenegetränk Wodka ein zweites Standbein: die Küche.

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