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Wodka erobert die Küche

Wodka - eines der beliebtesten Getränke Osteuropas. Vor allem Russland und Polen gelten als die Wodka-Zentren. Hier wird das farblose Getränk meist pur und eiskalt getrunken. Aber nachdem der Inlandsverbrauch in vielen Herstellungsländern zurückgegangen ist, wird die Spirituose auch für den Export immer wichtiger. Ausgangsprodukt für den traditionellen Wodka ist Getreide, vor allem Roggen. Er wird mit Wasser vermischt und erhitzt. Bevor das Gemisch gebrannt wird, kommt Gärhefe hinzu. Sie wandelt den Zucker in Alkohol um. Ob der Wodka stark genug ist, zeigte früher die Feuerprobe: brennt der Wodka, ist er in Ordnung. Ist er noch zu schwach, wird das Gemisch erneut erhitzt. Wodka soll möglichst geschmacksneutral sein, deshalb reinigt und filtert man ihn. Der Alkoholdampf wird gekühlt und dadurch wieder verflüssigt. Am Ende entsteht ein Wodka, der um die 40% Alkohol enthält. Während früher kleinere Brennereien eine Ausbeute von wenigen Litern am Tag schafften, können heute Industriebrennereien einige hundert Liter Wodka täglich produzieren. Neben dem reinen Wodka werden inzwischen auch aromatisierte Varianten hergestellt. Dazu wird das Destillat oder der pure Wodka mit Früchten, Gewürzen oder Armomen angereichert. Eine Reifung ist nicht notwendig. Wodka kann sofort abgefüllt und verpackt werden. Es gibt aber auch einige wenige Wodkasorten, die ausreifen - und zwar in Eichenfässern unter der Erde. Der Wodka wird durch diese Lagerung veredelt. Bevor er zum Verkauf zugelassen wird, muss er bestimme Normen erfüllen, die kontinuierlich überprüft werden. Bei diesem besonderen Getränk wird noch per Hand abgefüllt und verpackt. Qualität und nicht Tempo sind hier entscheidend. Der Wodka hat schließlich einen Ruf zu verlieren. In Polen, Russland - aber mittlerweile auch überall auf der Welt.

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