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Wachmacher und Jungbrunnen: Spannendes und Skurriles rund um den Kaffee

Ob als Milchkaffe, Cappuccino oder einfach schwarz: Kaum ein Getränk ist so beliebt wie Kaffee. Er schmeckt intensiv, macht munter und ist obendrein auch noch gesund. Kein Wunder also, dass jeder von uns im Jahr fast fünf Kilogramm Kaffee konsumiert. Aber wie wirkt Kaffee wirklich? Und ist er nun gesund oder nicht? Anlässlich des heutigen Tags des Kaffees hier ein paar spannende Fakten zum beliebtesten Frühstücksgetränk der Deutschen.

Kaffeegedeck
Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke überhaupt – und er ist auch noch gesund.

Lange Zeit war Kaffee in Europa eine exotische Delikatesse, ein Getränk, das sich nur die Wohlhabenden leisten konnten. Denn die Kaffeebohnen kamen von weither, aus Afrika und Arabien. Dank der Globalisierung sind diese Zeiten vorbei, heute ist Kaffee ein echtes Volksgetränk  - und für viele wichtigster Bestandteil des morgendlichen Frühstücks. Aber noch etwas hat sich gegenüber früheren Zeiten geändert: Einst galt der Kaffee zwar als lecker, aber auch als ungesund. Davon zeugt noch der aus dem 18. Jahrhundert stammende Kanon  "C-a-f-f-e-e, trink nicht so viel Kaffee!“.

Inzwischen aber zeigt sich mehr und mehr, dass das Gebräu aus den gerösteten Kaffeebohnen sogar ein echter Gesundmacher ist. Was aber kann der Kaffee wirklich? Gerade in den letzten Jahren haben Forscher darauf immerhin einige Antworten gefunden – und einige davon sind ziemlich überraschend.

Skurril: Kaffeeduft verändert das Gehirn

Kaffee macht wach – so viel scheint klar. Aber was genau erzeugt das Wachheitsgefühl? Ist es erst das Trinken des koffeinhaltigen Getränks? Oder vielleicht doch schon das Einatmen des Kaffeedufts? Genau das haben Forscher in einem Experiment mit Ratten untersucht. Dabei hielten sie eine Gruppe von Ratten vom Schlafen ab und ließen diese übernächtigten Tiere dann an Kaffeeduft schnuppern, eine zweite Rattengruppe war zwar genauso müde, bekam aber keinen Kaffee zu riechen.

Das verblüffende Ergebnis: Schon der Duft des Kaffee reichte aus, um bei den Ratten einige Gene im Gehirn zu aktivieren. Darunter waren auch einige, die in den Zellen gegen Stress wirksam sind. Selbst ohne den Kaffee zu trinken, entfaltet er offenbar durchaus schon seine Wirkung. Kein Wunder, dass viele von uns den Duft von Kaffee am Morgen gerade unwiderstehlich finden.

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