
Du brauchst:
ein Tablett
Eiswürfel
Bauklötze
Die Schwerkraft gibt den Schwung
Klar, Schwerkraft ist dir ein Begriff. Könntest du ihn auch erklären? Die Massenanziehung oder Gravitation ist die Kraft, mit der sich Körper untereinander anziehen. Diese Anziehungskraft der Erde nennt man auch Schwerkraft. Durch die Schwerkraft bekommen Gegenstände auf der Erde Gewicht.
Das merkst du beispielsweise schmerzlich, wenn dir ein Hammer auf den Fuß fällt.
Beim Wintersport wie Skifahren oder Rodeln nutzt du die Schwerkraft aus. Denn je steiler der schneebedeckte Hang ist, desto schneller wird die Fahrt.

Warum brauchst du Schnee?
Die Schwerkraft verleiht dir also den nötigen Schwung. Dennoch brauchst du zum Ski- oder Schlittenfahren auch noch Schnee. Warum? Wenn du einen Hang hinunter fährst, bildet sich zwischen den Skiern oder den Schlittenkufen und der Schneedecke ein dünner Wasserfilm.
Bei den Skiern entsteht durch Reibung Wärme. Durch die Reibungswärme schmilzt etwas Schnee zu einem Wasserfilm, auf dem du gleitest. Du fährst sozusagen auf Wasser Ski. Dein Körpergewicht übt außerdem Druck aus und verstärkt das Ganze noch. Auch beim Schlitten spielt der Druck der Kufen eine große Rolle. Er lässt den Schnee direkt zu einem Wasserfilm schmelzen.

Schlittschuhlauf und Co.

Und auch andere Wintersportler nutzen das Wissen um diese Effekte: Bobfahrer tragen beispielsweise bis zu 13 Kilogramm schwere Bleiwesten, um einen stärkeren Druck auf die Bahn zu bekommen und so an Geschwindigkeit zu gewinnen.
Die Curlingspieler wiederum kehren eifrig mit dem Besen, um die Reibung zu erhöhen, damit ihr flachrunder Spielstein sein Ziel auf der Eisbahn erreicht.






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