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Was machen Amphibien im Winter?

Ebenso wie Reptilien und Fische sind Amphibien wechselwarm: Ihre Körpertemperatur schwankt mit der Umgebungstemperatur und liegt beträchtlich niedriger als bei Vögeln und Säugern. Da Amphibien von Wärmequellen außerhalb ihres Körpers abhängig sind, kommen sie nur mit Hilfe einer raffinierten Überlebensstrategie durch den kalten Winter. Sie verfallen in die sogenannte Winterstarre und werden erst im Frühjahr wieder aktiv.

Doppelleben zwischen Land und Wasser

Das Wort “Amphibium“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet “Doppellebende“. Zu den Amphibien zählen Frösche, Kröten, Salamander, Molche und Unken, die sowohl im Wasser als auch das Land heimisch sind. Die meisten der auch als “Lurche“ bezeichneten Amphibien suchen zur Paarung und Eiablage ein Gewässer auf, im Gegensatz zur landläufigen Annahme verbringen sie den Rest des Jahres aber an Land. Der Großteil der 21 in Deutschland vorkommenden Arten ist dabei auf feuchte Standorte angewiesen.

 

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von wissen.de-Autor Christoph Hage
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