Ist die Rede von armen Kindern, ensteht vor unserem geistigen Auge beinah automatisch das Bild unterernährter afrikanischer Kinder mit geschwollenen Bäuchen und großen eitrigen Augen, in denen langes Leid und ein stiller Vorwurf stehen. Doch auch im Wohlstandsland Deutschland sind viele Kinder von Armut betroffen. Auch wenn sie nicht den Hungertod sterben. Ihre Armut bedeutet vor allem soziale Ausgrenzung. Doch besteht Grund zur Hoffnung: Soeben hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden, dass die Hartz IV-Regelsätze für Kinder verfassungswidrig sind. Sie verstießen gegen das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum. Das Gericht urteilt: Sowohl die Regelsätze für Kinder als auch für Erwachsene müssen bis Ende 2010 neu berechnet werden. Damit ist die Regierung, die schon jetzt mit riesigen Löchern im Haushalt zu kämpfen hat, gezwungen, weitere Milliarden in die Hartz IV-Reform zu investieren. Inwiefern Kinderarmut in Deutschland nicht nur ein finanzielles Manko ist, sondern auch soziale Isolation bedeutet, zeigt diese Bilderstrecke. Klicken Sie auf das erste Bild, um sie zu starten.
Weiterführende Links zum Thema Kinderarmut finden Sie hier:
"Zum Faulenzen erzogen" ist einer der üblichen Verallgemeinerungen, die die gegenwärtige HARTZ-IV-Debatte in den Medien dominiert. Arno D. ist zur negativen Leitfigur dieses Diskurses geworden, stellvertretend für alle HARTZ-IV_Empfänger. Vermeintliche Nutznießer sind die ressentimentbeladenen Wohlstandsmeckerer, die ihre Vorstellungen vom Gemeinwesen politisch durchdrücken wollen.
von Frank Maywald
- 19.02.2010, 21:34 Uhr
- beanstanden
viele Jobs fliegen nahc billigere Länder
Es wäre eine Idee der Externalisierung vieler Jobs nach ost-europäische Länder oder Indien Grenzen zu setzen. Viele Menschen verlieren jetzt iher Jobs, weil die Konzerne billigere Arbeitskräfte bevorzugen. Ich erlebe das in meinem Land an meinem Arbeitsplatz, der ehemalig einem Deutschen gehörte... obwohl das für mich eine Chance war, finde ich es nicht fair.
von florentina
- 18.02.2010, 21:08 Uhr
- beanstanden
Arbeit um zu Leben
wann merken die Politiker das es garnicht so viel echt bezahlte Arbeit mehr gibt wie Arbeit suchende? Schon mal was von Automation gehört. Die Arbeitszeit muss drastisch herabgesetzt werden. Mehr Freizeit und damit mehr Lebensqualität. Wir sollten die aus unserem schönen Deutschland ausweisen mit samt der Familie, die Arbeitsplätze in Deutschland vernichten und ihre Steuern nicht bezahlen...
anstatt Hartz IV Familien ein bequemes Leben vor der Glotze, Playstation und weiteren Volksverdummern zu ermöglichen, sollte der Staat lieber in fördernde Ganztagsschulen investieren. Dann können die Kinder ihrem Milieu entkommen und haben eine reelle Chance auf eine erfolgreiche Zukunft. Ein paar Euro mehr in der Familienkasse bringen doch keine besseren Zukunftschancen.
von Cahokia Blue
- 11.02.2010, 11:01 Uhr
- beanstanden
Zu: Zum Faulenzen erzogen
So etwas sagen kann nur, wer noch nie so leben musste. Viell. haben wir alle bald einen auf ALG II Niveau bezahlten Job. Mehr gut bezahlte Stellen schaffen u aufhören zu diskutieren über angebl. Faulenzer wäre angebracht. Noch nicht mitbekommen, dass es die großen Banken u Wirtschaftskonzerne sind die den Rachen nicht voll bekommen? Es gibt Ideen für eine menschenwürdige Grundsicherung für alle.
von auchsteuerzahlerin
- 10.02.2010, 11:50 Uhr
- beanstanden
Warum noch arbeiten?
Immer wird gesagt,Arbeitslose bekommen zu wenig.Sie bekommen Mietzuschuß und alles,ICH gehe dafür arbeiten und habe unterm Strich weniger als ein Harz 4 Empfänger.Warum sollte ich dann noch immer früh aufstehen und auf Arbeit gehen?Es gibt doch auch Arbeitslose (auch mit Kindern) die nicht klagen,wieso kommen die mit dem Geld zurecht und die Anderen nicht?
von Handwerkerin
- 10.02.2010, 10:03 Uhr
- beanstanden
Re: Zum Faulenzen erzogen
Zum Faulenzen erzogen? Muss es nicht eher heißen: "verdammt"? Diese Familien haben nicht die Möglichkeiten zu irgendwelchen Aktivitäten, denn sind wir doch mal ehrlich: sobald man einen Fuß über die Schwelle setzt, ist man genötigt Geld auszugeben. Da ist es sogar schmerzlich auf den Spielplatz zu gehen, wenn die eigenen Kinder den anderen beim Eisschlecken zuschauen sollen.
Es gibt Menschen, die Kinder in die Welt setzen und sich dann vom Staat versorgen und auf die faule Haut legen. Sozialschmarotzer eben. Deren Kinder wurden nicht gefragt, ob sie in dieses Leben wollten! Sie stehen daneben und schämen sich. Ich bin alleinerziehend und schaffe es so gerade mit meinem Job uns das Notwendigste zu beschaffen. Aber eben keine Extra's! Ich danke für jede Erleichterung!
Wer kann sich "arm" sein vorstellen, wenn nicht selbst erlebt?
Ich finde obige Beiträge teilweise bestürzend
Nicht nur, daß in Bezug auf HarzIV von Einzelne auf viele (alle?) geschlossen wird, also ein Paradebeispiel eines logischen Fehlschlusses (intellektuelle Wassertiefe?), sondern auch die Erkenntnis, wie wenig Bedeutung der Zukunft unserer Kinder geschenkt wird.
@Steuerzahlerin: Bitte denk nach, was du sagst
PS: Wer kann noch deutsche Rechtschreibung?
von Prometheus
- 10.02.2010, 07:25 Uhr
- beanstanden
Politik und das liebe Geld...
Vielleicht sollte man das Geld einfach in sogenannte "Bildung" unserer Kinder stecken und nicht nur blöde Sprüche klopfen. Denn wer gut ausgebildet ist bzw. wird, und es nicht "Geld" abhängig ist ,hat auch gute schanzen für die Zukunft!!Und wird sich dann wohl nicht ausruhen auf Vater-Staat!!!!
von Petra Lange
- 10.02.2010, 03:56 Uhr
- beanstanden
Spielend lernen im Vorschulalter: Stillen Sie den Wissensdurst Ihrer Vorschulkinder mit der interaktiven Spiel- und Lernwelt von Prescolaris. Prescolaris - mit bestem Wissen fördern. Zu Prescolaris
Einfach mehr Wissen: Jedes Kind lernt in seinem eigenen Tempo. Unterstützen und fördern Sie den Lernerfolg Ihres Kindes mit den interaktiven Spiel- und Lernwelten von Scolaris. Zu Scolaris
Unser Körper leistet viel: versorgt uns mit Sauerstoff, pumpt Blut durch den Körper, transportiert Energie. Beantworten Sie drei Fragen zum Thema und gewinnen Sie tolle Gutscheine von Jochen Schweizer und mytoys! Das Gewinnspiel aktiv
Und Sie erhalten die Geschenke! Unter dem Motto "Wissen erleben" veranstalten wir 10 Wissenstage für unsere Leser. Wir zahlen, Sie erleben. 2. Wissenstag:Leben und feiern wie die Wikinger!Jetzt mitmachen!
Spaß am Lernen ist keine Frage des Alters und darum steht die dritte Bildungspaten-Aktion im Zeichen der älteren Generation. Werden Sie "Bildungspate" und schreiben Sie uns, welche Betreuungseinrichtung für ältere Menschen ein wertvolles Bildungspaket erhalten soll. Zur Brockhaus-Aktion "Bildungspate"
Damit Ihr Hirn nicht Hunger leiden muss: das brandaktuelle Spiel "Dinner fürs Gehirn 2" für iPhone® und iPod touch®. Zum Spiel
TecTV
Pauken und PS
An der Entwicklung eines Traumautos mitzuarbeiten oder hinter die Kulissen der Autoproduktion zu schauen - das können Studenten beim dualen Studiengang "Step".
Kommentar schreiben
16 Kommentare
Glück durch Chancengleichheit
"Zum Faulenzen erzogen" ist einer der üblichen Verallgemeinerungen, die die gegenwärtige HARTZ-IV-Debatte in den Medien dominiert.
Arno D. ist zur negativen Leitfigur dieses Diskurses geworden, stellvertretend für alle HARTZ-IV_Empfänger.
Vermeintliche Nutznießer sind die ressentimentbeladenen Wohlstandsmeckerer, die ihre Vorstellungen vom Gemeinwesen politisch durchdrücken wollen.
von Frank Maywald - 19.02.2010, 21:34 Uhr - beanstanden
viele Jobs fliegen nahc billigere Länder
Es wäre eine Idee der Externalisierung vieler Jobs nach ost-europäische Länder oder Indien Grenzen zu setzen. Viele Menschen verlieren jetzt iher Jobs, weil die Konzerne billigere Arbeitskräfte bevorzugen. Ich erlebe das in meinem Land an meinem Arbeitsplatz, der ehemalig einem Deutschen gehörte... obwohl das für mich eine Chance war, finde ich es nicht fair.
von florentina - 18.02.2010, 21:08 Uhr - beanstanden
Arbeit um zu Leben
wann merken die Politiker das es garnicht so viel echt bezahlte Arbeit mehr gibt wie Arbeit suchende? Schon mal was von Automation gehört. Die Arbeitszeit muss drastisch herabgesetzt werden. Mehr Freizeit und damit mehr Lebensqualität. Wir sollten die aus unserem schönen Deutschland ausweisen mit samt der Familie, die Arbeitsplätze in Deutschland vernichten und ihre Steuern nicht bezahlen...
von Berger - 15.02.2010, 14:20 Uhr - beanstanden
Hilfe gegen geistige Armut
anstatt Hartz IV Familien ein bequemes Leben vor der Glotze, Playstation und weiteren Volksverdummern zu ermöglichen, sollte der Staat lieber in fördernde Ganztagsschulen investieren. Dann können die Kinder ihrem Milieu entkommen und haben eine reelle Chance auf eine erfolgreiche Zukunft. Ein paar Euro mehr in der Familienkasse bringen doch keine besseren Zukunftschancen.
von Cahokia Blue - 11.02.2010, 11:01 Uhr - beanstanden
Zu: Zum Faulenzen erzogen
So etwas sagen kann nur, wer noch nie so leben musste. Viell. haben wir alle bald einen auf ALG II Niveau bezahlten Job. Mehr gut bezahlte Stellen schaffen u aufhören zu diskutieren über angebl. Faulenzer wäre angebracht. Noch nicht mitbekommen, dass es die großen Banken u Wirtschaftskonzerne sind die den Rachen nicht voll bekommen? Es gibt Ideen für eine menschenwürdige Grundsicherung für alle.
von auchsteuerzahlerin - 10.02.2010, 11:50 Uhr - beanstanden
Warum noch arbeiten?
Immer wird gesagt,Arbeitslose bekommen zu wenig.Sie bekommen Mietzuschuß und alles,ICH gehe dafür arbeiten und habe unterm Strich weniger als ein Harz 4 Empfänger.Warum sollte ich dann noch immer früh aufstehen und auf Arbeit gehen?Es gibt doch auch Arbeitslose (auch mit Kindern) die nicht klagen,wieso kommen die mit dem Geld zurecht und die Anderen nicht?
von Handwerkerin - 10.02.2010, 10:03 Uhr - beanstanden
Re: Zum Faulenzen erzogen
Zum Faulenzen erzogen? Muss es nicht eher heißen: "verdammt"? Diese Familien haben nicht die Möglichkeiten zu irgendwelchen Aktivitäten, denn sind wir doch mal ehrlich: sobald man einen Fuß über die Schwelle setzt, ist man genötigt Geld auszugeben. Da ist es sogar schmerzlich auf den Spielplatz zu gehen, wenn die eigenen Kinder den anderen beim Eisschlecken zuschauen sollen.
von susann - 10.02.2010, 09:32 Uhr - beanstanden
Fassungslos
Es gibt Menschen, die Kinder in die Welt setzen und sich dann vom Staat versorgen und auf die faule Haut legen. Sozialschmarotzer eben. Deren Kinder wurden nicht gefragt, ob sie in dieses Leben wollten! Sie stehen daneben und schämen sich. Ich bin alleinerziehend und schaffe es so gerade mit meinem Job uns das Notwendigste zu beschaffen. Aber eben keine Extra's! Ich danke für jede Erleichterung!
von Sigrid - 10.02.2010, 08:23 Uhr - beanstanden
Wer kann sich "arm" sein vorstellen, wenn nicht selbst erlebt?
Ich finde obige Beiträge teilweise bestürzend
Nicht nur, daß in Bezug auf HarzIV von Einzelne auf viele (alle?) geschlossen wird, also ein Paradebeispiel eines logischen Fehlschlusses (intellektuelle Wassertiefe?), sondern auch die Erkenntnis, wie wenig Bedeutung der Zukunft unserer Kinder geschenkt wird.
@Steuerzahlerin: Bitte denk nach, was du sagst
PS: Wer kann noch deutsche Rechtschreibung?
von Prometheus - 10.02.2010, 07:25 Uhr - beanstanden
Politik und das liebe Geld...
Vielleicht sollte man das Geld einfach in sogenannte "Bildung" unserer Kinder stecken und nicht nur blöde Sprüche klopfen.
Denn wer gut ausgebildet ist bzw. wird, und es nicht "Geld" abhängig ist ,hat auch gute schanzen für die Zukunft!!Und wird sich dann wohl nicht ausruhen auf Vater-Staat!!!!
von Petra Lange - 10.02.2010, 03:56 Uhr - beanstanden
6 weitere Kommentare