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Weiss, Peter * 8.11.1916 † 10.5.1982
Peter, deutscher Schriftsteller und Maler, * 8. 11. 1916 Nowawes bei Berlin, † 10. 5. 1982 Stockholm; emigrierte 1934 nach Prag, 1939 nach Schweden; versuchte sich zunächst als Maler zu etablieren; seine Bilder, die bis in die 1950er Jahre hinein entstanden, thematisieren vor allem Identitätsfindung, Gewalt und Bedrohung; danach als Experimentalfilmer tätig; sein künstlerischer Durchbruch als Schriftsteller begann 1960 mit Prosawerken, die mikroskopisch genaue, ins Surrealistische gehende Beschreibungen oft alltäglicher Vorgänge geben („Der Schatten des Körpers des Kutschers“ 1960; „Fluchtpunkt“ 1962; „Das Gespräch der drei Gehenden“ 1963); mit seinen politisch-dokumentarischen Theaterstücken wurde er international bekannt: „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade“ 1964; „Die Ermittlung“ (szenische Dokumentation des Frankfurter Auschwitz-Prozesses) 1965; „Gesang vom Lusitanischen Popanz“ 1967; „Viet Nam Diskurs“ 1968; „Trotzki im Exil“ 1970; „Hölderlin“ 1971; Roman: „Abschied von den Eltern“ 1961; „Die Ästhetik des Widerstands“ 3 Bände 1975-1981. Weiss erhielt 1982 postum den Georg-Büchner-Preis.
Externe Links
Peter Weiss (Schriftsteller, Maler und Graphiker) - Biografie
www.dhm.de
Ausführliche tabellarische Biografie auf den Seiten des Projekts 'Lebendiges virtuelles Museum Online'
Peter Weiss - Leben und Werk
www.xlibris.de
Kommerzielle Seite mit einer sehr umfangreichen Biografie, einigen ausführlichen Werkbeschreibungen, Kurzzusammenfassungen einiger Werke und einer Bibliografie
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