Plankton
[das; griechisch]
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| © IL MONDO DEGLI ANIMALI, RCS Li |
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| Seeigel: Larve |
Sammelbezeichnung für alle im Wasser schwebenden Organismen, die keine größere Eigenbewegung ausführen und passiv durch Wasserbewegungen verdriftet werden. Dies unterscheidet Plankton von
Nekton, das sich aktiv über große Strecken bewegt (z. B. Fische, Kopffüßer). Das pflanzliche Plankton heißt
Phytoplankton, das tierische
Zooplankton, die einzelnen Planktonorganismen heißen
Plankter. Die Lebensgemeinschaft des Planktons umfasst so unterschiedlich große Organismen wie wenige tausendstel mm große Einzeller und Quallen mit über 1 m Durchmesser. Dabei unterscheidet sich das Plankton des Süßwassers
(Limnoplankton) in seiner Zusammensetzung stark von dem des Salzwassers
(Haliplankton).
Man teilt das Plankton ein in Nanoplankton (kleiner als 0,02 mm), das durch die Maschen feinster Planktonnetze schlüpft, wogegen Mikroplankton (0,02 bis 0,2 mm), Mesoplankton (0,2 bis 20 mm) und Makroplankton (größer als 20 mm), in Planktonnetzen gefangen werden kann (Netzplankton).
Das Phytoplankton setzt sich aus Bakterien und einzelligen Algen zusammen, die aber oft zu Ketten miteinander verbunden sind (Cyanobakterien, Grünalgen, Diatomeen [Kieselalgen], Dinoflagellaten [Panzergeißeltierchen]). Die Diatomeen sind die häufigsten Phytoplankter und gleichzeitig die häufigsten Pflanzen der Erde.
Zum Zooplankton steuern fast alle Tiergruppen von Einzellern (z. B. Radiolarien, Heliozoen) bis zu den Fischlarven bei. Die häufigsten Zooplankter und gleichzeitig die häufigste Tiergruppe der Erde sind die Ruderfußkrebse (Copepoda) von ca. 0,04 bis 5 mm Größe. - Holoplankter verbringen ihren ganzen Lebenszyklus im Plankton, Mesoplankter nur einen Teil ihres Lebens als Jugendform (Larve), z. B. die Larven der Seesterne, Würmer des Meeresbodens oder die Fischlarven. Zur Erleichterung des Schwebens dienen vielen Planktern Gas- oder Öleinlagerungen oder Stacheln und Borsten zur Vergrößerung der Oberfläche (Fallschirmwirkung).
Das Plankton spielt eine große Rolle als Nahrung für Fische, Muscheln und andere wirtschaftlich wichtige Tiere. Die größten Meerestiere wie Bartenwale, Riesenhaie und Teufelsrochen sind Planktonfresser. Eine typische → Nahrungskette im Meer besteht aus Phytoplankton > Zooplankton (Kleinkrebse) > Fische (Hering) > Raubfische (Kabeljau). Planktonarmes Meer- und Seenwasser sieht blau aus („Wüstenfarbe des Meeres“), planktonreiches Wasser grünlich. Zusammensetzung und Massenwechsel des Planktons sind abhängig von Temperatur, Licht und Nährstoffen. In Küstengewässern und Seen führen Nährstoffzufuhr durch Abwässer (Eutrophierung der Gewässer) zu Massenentwicklung von Planktonalgen („Wasserblüte“), wobei sich das Wasser grünlich, bräunlich oder auch rötlich verfärben kann („rote Flut“).
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8 Kommentare
Danke!
Ich musste ein Referat über Seepferdchen machen und Seepferdchen essen Zooplankton.Danke für die Optionen über ein Plankton!
von Diana - 01.12.2011, 15:06 Uhr - beanstanden
Ganz Gut!
Sehr vollständig und hat mehr Infos als Wikipedia!
Glg
von -Hi! -WO?! - 02.07.2011, 11:33 Uhr - beanstanden
Sehr gut!
Diese seite hat ir sehr geholfen!
Übersichtlich, und leicht verständlich!
mfg Mr. WGDDA
von Mr WGDDA - 19.05.2011, 10:48 Uhr - beanstanden
?????
Wisst ihr ob man Plankton züchten kann ,denn hier steht es nicht?????
von ?!? - 09.02.2011, 15:11 Uhr - beanstanden
sehr gut
Man diese Seite ist der hammer
von frank - 11.11.2010, 08:30 Uhr - beanstanden
gut
gut
von gut - 09.06.2010, 17:07 Uhr - beanstanden
PLANKTON
dies eseite ist echt sehr hilfreich für meinen steckbrief über plankton
von Gäbel Denise - 04.05.2010, 10:01 Uhr - beanstanden
gut !
Diese Seite hat mir viel geholfen bei meinem Reverat über Plankton .
von Nathalie - 23.01.2010, 15:54 Uhr - beanstanden