Rundfunk
Verbreitung von Ton- und Bildprogrammen (Hörfunk und Fernsehen) auf drahtlosem, aber auch leitungsgebundenem (Kabelfernsehen) Weg durch elektromagnetische Wellen. Technik: Die Möglichkeit des Rundfunks beruht auf den Eigenschaften der elektromagnetischen Wellen, sich ohne große Energieverluste über weite Strecken durch den Raum fortzupflanzen und mit Niederfrequenz moduliert werden zu können (→ Modulation). Dabei wird die vom Sender abgestrahlte Hochfrequenz im Rhythmus der zu übertragenden Tonfrequenz oder Bildinformation geprägt. Im Empfänger wird dann die Tonfrequenz (Bildinformation) von der Hochfrequenz (Trägerfrequenz) abgenommen (Demodulation), verstärkt und einem Lautsprecher (Bildröhre) zugeführt. Wellenbereiche: Dem Rundfunk sind in Europa verhältnismäßig kleine Wellenbereiche zugewiesen: Langwellen von 150 bis 285 Hz; Mittelwellen von 525 bis 1605 kHz; Kurzwellen von 3,95 bis 26,1 MHz; Ultrakurzwellen von 41 bis 68 MHz (Fernsehband I), von 87,5 bis 100 MHz, seit 1987 auch von 100 bis 108 MHz für Sender geringer technischer Reichweite (UKW-Hörfunk), von 174 bis 230 MHz (Fernsehband III), von 470 bis 790 MHz (Fernsehband IV und V). Die Bandbreite einer Aussendung beträgt im Lang-, Mittel- und Kurzwellenbereich 9 kHz. Im UKW-Rundfunkbereich beträgt die Bandbreite 300 kHz (Frequenzmodulation) und beim Fernsehen rund 5 MHz (→ Modulation). © Wissen Media Verlag
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