Schostakowitsch, Dmitrij
Šostakovič
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| Schostakowitsch, Dmitri Dmitrijewitsch |
Dmitrij Dmitrijewitsch, russischer Komponist und Pianist, * 25. 9. 1906 St. Petersburg, † 9. 8. 1975 Moskau; Vater von Maxim Schostakowitsch; studierte bei Alexander Glasunow; lehrte ab 1937 Komposition in Leningrad und Moskau. In Schostakowitschs Werk verbinden sich Einflüsse der russischen Schule ( Nikolaj Rimskij-Korsakow, Modest Mussorgskij u. a.) mit dem romantischen Erbe Anton Bruckners und Gustav Mahlers und zeitgenössischen Techniken. Mehrmals des westlichen Formalismus bezichtigt wie in der Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ (1930-1932), dann wieder mit hohen Staatsauszeichnungen bedacht, bemühte sich Schostakowitsch um die geforderte Volkstümlichkeit und Allgemeinverständlichkeit. Dabei übte er im Stil einer „neuen Sachlichkeit“ subtile Zeit- und Gesellschaftskritik, die insbesondere in seinen Sinfonien (z. B. Nr. 13 „Babij Jar“, Text von Jewgenij Jewtuschenko 1962) hörbar wird. Daneben schuf Schostakowitsch in erster Linie Bühnenwerke und Filmmusik; ferner Chorwerke, Kammer-, Klaviermusik und Lieder sowie Unterhaltungsmusik wie die bekannten Jazzsuiten Nr. 1 und Nr. 2 und eine Bearbeitung der Oper „Boris Godunow“ von Mussorgskij. Als Pianist interpretierte Schostakowitsch vor allem eigene Werke. © Wissen Media Verlag
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