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Wechsel der Handynummer - worauf wir achten sollten

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Mobile Payment
Besondere Sorgfalt ist bei Mobile-Banking und Online-Bezahldiensten angebracht.
Besondere Sorgfalt bei Banken und Onlinediensten

Damit wir beim Wechsel unserer Rufnummer trotzdem auf der sicheren Seite sind, sollten wir ein paar Punkte beachten. Dazu zählt, dass wir nicht nur Freunde und Bekannte, sondern zum Beispiel auch Ärzte oder Versicherungen über unsere neue Telefonnummer informieren. So verhindern wir, dass private Nachrichten und Telefonanrufe an Dritte gehen.

Besondere Sorgfalt ist bei Banken und Online-Bezahldiensten angebracht. Wer Bankgeschäfte im Internet abwickelt oder das Online-TAN-Verfahren nutzt, sollte seiner Bank umgehend die neue Rufnummer mitteilen oder sie selbst in den Kontoeinstellungen ändern. Sonst riskieren Verbraucher, dass ihre TAN-Nummern in falsche Hände kommen.

Beim Messenger den Account löschen

Aus den oben beschriebenen Gründen reicht es bei Messengern eventuell nicht aus, nur die App selbst zu löschen. Stattdessen sollten Verbraucher bei einem Nummernwechsel auch ihre Messenger-Accounts löschen. So können sie sicher sein, dass Chats und persönliche Daten nicht doch an einen Fremden geraten. Alternativ bietet zum Beispiel WhatsApp die Einstellung "Nummer ändern" an. Die neue Nummer wird dann automatisch mit den aktuellen Kontakten und Chatverläufen verknüpft.

Zudem sollten alle Profile, bei denen die Handynummer hinterlegt ist, beim Rufnummernwechsel ebenfalls aktualisiert werden – von sozialen Netzwerken bis hin zu Online-Shops. Außerdem ist es ratsam, seine Handynummer nicht öffentlich sichtbar zu machen und jeden verdächtigen Vorgang zu melden.

Die Zweithandy-Option

Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann seine alte Handynummer auch für ein Zweithandy mit Prepaidkarte nutzen. So bleibt die Handynummer in jedem Fall in unseren eigenen Händen und wird nicht an Dritte weitergegeben. Wer diese Variante in Betracht zieht, sollte sich allerdings rechtzeitig informieren, ob die alte Rufnummer auf eine Prepaidkarte übertragen werden kann. Bei manchen Mobilfunkanbietern ist die Übernahme nicht möglich, andere Anbieter verlangen dafür eine Gebühr.

Wenn die Rufnummer nur aufgrund eines Anbieterwechsels erfolgt, kann man zudem überlegen, die Nummer einfach mitzunehmen. Denn dass diese Möglichkeit bestehen muss, ist sogar gesetzlich geregelt. Es können jedoch Gebühren anfallen.

HDI, 22.12.2016
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