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Wenn der Schädel brummt ...

Wie Sie einem Kater vorbeugen

Regel gegen Brummschädel Nr. 1: Alkohol in Maßen genießen!

Regel gegen Brummschädel Nr. 1: Alkohol in Maßen genießen!

Der sicherste Weg, am Morgen nach der Party ohne einen dicken Brummschädel aufzuwachen, wäre sicherlich, gänzlich auf Alkohol zu verzichten. Doch wer stößt an den Festtagen - gerade an Silvester - nicht gerne mit einem Gläschen Sekt an? Genießen Sie den Alkohol daher in Maßen. Schlagen Sie über die Stränge, müssen Sie mit ihm rechnen: dem Kater mit den typischen Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit und Magenschmerzen am Tag danach. Um ihn zu vermeiden, können Sie einige vorbeugende Maßnahmen treffen.
Da Alkohol besonders die Magenschleimhaut reizt, ist diese nach einer alkohollastigen Nacht besonders anfällig für Reizungen. Diese äußern sich durch starkes Sodbrennen, Übelkeit und Magenschmerzen. Um den Magen widerstandsfähiger zu machen, nehmen Sie vor der Party einen Esslöffel Olivenöl zu sich und schaffen Sie durch ein gehaltvolles Essen eine solide Grundlage. Da Alkohol dem Körper außerdem Vitamine und Mineralien entzieht, sollten Sie bereits vor der Party Vitamin C und Magnesiumtabletten einnehmen.
Alkohol plus Schmerzmittel sollte man tunlichst vermeiden! Also nicht vor dem Schlafengehen noch kurz eine Schmerztablette nehmen - das schadet mehr als es gut tut!

Außerdem hier einige Tipps, die Sie auf der Party beachten sollten:

  • Lassen Sie sich Ihr Glas nicht einfach nachschenken, sondern achten Sie darauf, dass Sie es vorher immer ganz leer getrunken haben. Auf diese Weise können Sie leichter kontrollieren, wie viel Sie tatsächlich trinken.
  • Bleiben Sie am besten bei einer Getränkesorte. Wenn Sie verschiedene Alkoholika durcheinander konsumieren, kann das sehr schnell zu einem unangenehmen Rausch führen.
  • Trinken Sie langsam. Der Körper kann lediglich etwa 0,1g Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht und Stunde abbauen. Bei einem erwachsenen Mann von etwa 80 Kilogramm werden pro Stunde also ca. ein viertel Liter Bier abgebaut. Diese Werte können, je nach Gewohnheit oder körperlicher Verfassung, von Person zu Person stark variieren.
  • "Für mich nur das Beste!" Meiden Sie minderwertige Alkoholika, da diese aufgrund der Zusatzstoffe schnell zu starken Kopfschmerzen führen können.
  • Um alle aromatischen, süßen, kohlensäurereichen oder warmen Drinks wie Cocktails, Liköre oder Rum sollten Sie besser einen Bogen machen, denn sie bewirken, dass der Alkohol besonders schnell ins Blut wandert. Kühle, trockene Weine sind dagegen wesentlich bekömmlicher.
  • Trinken Sie zwischendurch immer wieder ein Glas Wasser. Das hilft, den Flüssigkeitsverlust, der durch den Alkohol ausgelöst wird, zu kompensieren.
  • Essen Sie zwischendurch salzige Knabbereien wie Chips, Erdnüsse und Salzstangen. Diese helfen, das verlorengegangene Salz wieder zuzuführen.
  • Verschaffen Sie sich im Laufe des Abends immer wieder frische Luft und vermeiden Sie zuviel Nikotin - Luftmangel und Nikotin fördern den Kater ganz besonders.
  • Lassen Sie Ihr Auto stehen! Am besten ist, Sie fahren bereits mit dem Taxi zur Party. Führen Sie ein Auto mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille und mehr, riskieren Sie den Verlust Ihres Führerscheins, eine hohe Geldbuße und mindestens vier Punkte in der Verkehrssünderkartei.

Wenn der Kater sich doch meldet

Sie wachen auf, öffnen vorsichtig ein Auge und merken schon wie durch einen Hammerhieb, dass es sie doch erwischt hat: Der Denkzettel für das ausgelassene Feiern am Abend zuvor kommt prompt - Sie haben einen Kater.
Wie Sie am trockenen Mund und dem typischen, unweigerlich auf eine durchzechte Nacht folgenden Durst spüren können, geht dem Körper durch Alkoholkonsum viel Flüssigkeit verloren. Um diesen Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen, sollten Sie am nächsten Morgen besonders viel trinken - am besten Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte. Wem gleichzeitig übel ist, greift besser zu Kamillen- oder Fencheltee.
Wer's verträgt, sollte seinen Hunger ruhig mit einem deftigen Frühstück stillen: Neben einem belegten Brötchen dürfen Hühnerbrühe, Gemüsesuppe, saure Gurken oder Hering hier ausnahmsweise ganz oben auf der Wunschliste stehen! Und um den Vitaminhaushalt wieder auf Vordermann zu bringen, greifen Sie zu frischem Obst oder besser: Gönnen Sie sich einen leckeren Obstsalat.

Wem der Kater besonders stark auf Kopf und Magen geschlagen ist, der sollte nicht vor Schmerzmitteln mit Acetylsalicylsäure zurückschrecken. Bei mittelstarken Kopfschmerzen hilft oft schon eine Tablette. Wer migräneartige Kopfschmerzen verspürt, sollte es mit starkem Kaffee gemischt mit viel Zitronensaft versuchen.
Bei Sodbrennen und Magendruck sollten Sie den Tag über süße, saure und stark gewürzte Speisen besser meiden.

Grundsätzlich gilt: Meiden Sie bei einem Kater alles, was den Kreislauf übermäßig anstrengt. Ein Spaziergang bzw. Aufenthalt an der frischen Luft hingegen kann wahre Wunder bewirken und Ihren Brummschädel vielleicht schon ganz rasch verscheuchen!

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