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wissen.de Artikel

Wie funktioniert ein Hybridmotor?

Leistung im Doppelpack

Das Wörterbuch definiert "hybrid" als "von zweierlei Abkunft", aber was ist damit gemeint? Der Hybridmotor vereint zwei unterschiedliche Kraftquellen in einem Auto: Einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor.

Der Verbrennungsmotor spielt seine Stärken aus, wenn Kraft, Geschwindigkeit und hohe Reichweiten gefordert sind, allerdings arbeitet er mit Abgas- und Lärmemissionen und verbraucht  Öl-Ressourcen. Seine Energiebilanz ist schlecht, der überwiegende Teil der erzeugten Energie wird nicht zum Antrieb des Fahrzeugs genutzt, sondern verpufft ungenutzt als Hitze. Der Elektromotor fährt abgasfrei und nahezu lautlos, er hat allerdings meist nur eine geringe Reichweite.

Die Idee der Hybridtechnologie ist, die zwei Antriebskonzepte miteinander zu verknüpfen. In einem Fahrzeug sind beide Motoren eingebaut, die über ein Steuergerät verbunden sind. Dazu kommt ein Generator, der die für den Elektroantrieb notwendigen Batterien wieder auflädt.


Welcher Antrieb in welcher Situation?

Damit beide Antriebe ihre Vorteile ausspielen können, werden sie abwechselnd oder auch gemeinsam genutzt. Ein dauernder Parallelbetrieb hätte keine Vorteile. So werden die beiden Antriebsquellen in typischen Fahrsituationen genutzt:
 

Anfahren und Fahren mit geringer Geschwindigkeit

Hier wird der Elektromotor eingesetzt. Beim Anfahren und beim Fahren mit geringer Geschwindigkeit ist der Elektroantrieb vorteilhaft, der Verbrennungsmotor wird nicht benötigt. Da diese Situation typisch für den Stadtverkehr mit geringen Geschwindigkeiten und Stop-and-Go-Verkehr ist, werden gleichzeitig Lärm- und Abgasbelastung in der Stadt reduziert.
 

Gleichmässige Fahrt

Bei gleichmässiger Fahrt übernimmt der Verbrennungsmotor die Energieerzeugung und treibt das Hybridauto an. Falls es notwendig ist, wird zusätzlich noch die Batterie des Elektromotors aufgeladen.
 

Kraftvolle Beschleunigung

Wenn plötzliche starke Kraftentfaltung gefordert ist, zum Beispiel bei Überholvorgängen auf Landstraßen, arbeiten beide Motoren zusammen. Die Batterie speist zusätzliche Energie ein, um die Leistung zu erhöhen.
 

Abbremsen und Gefällefahrt

In dieser Situation wird keine Antriebsenergie benötigt, es muss im Gegenteil sogar Bewegungsenergie abgebaut werden. Beim Hybridfahrzeug wird beim Bremsen und im Schiebebetrieb bei Gefällefahrten der Elektromotor zum Generator. Er nutzt die Energie, die sonst verloren ginge, zum Aufladen seiner Batterien.

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40 Kommentare

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sehr informativ


alles drei zusammen


Es hat mir echt weitergeholfen danke :)


Etwas sehr nützliches und man kann es Verstehen


hab ich für mein referat sehr gebraucht (im fach englisch)


herrlich


wahnsinnig recherchiert mit einer unglaublichen tiefe! ganz prima, vielen dank weißichauchso.de äh wissen.de


Angaben vom Autor und Erscheinungsjahr fehlen.


danke genau das hab ich gesucht :)


hat sehr geholfen juhu


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