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Wintersport: Das erste Mal auf Skiern

Wenn es draußen kälter wird und der erste Schnee fällt, zieht es viele Menschen hinaus in die Berge zum Skifahren – und Jahr für Jahr werden es mehr: Der Wintersport erfreut sich hierzulande seit Jahrzehnten zunehmender Beliebtheit. Immer mehr Deutsche steigen jedes Jahr auf die Bretter, um zu lernen, wie man kunstvoll die Pisten hinunterrauscht. Doch aller Anfang ist schwer. Wir erklären, was es für das erste Mal auf Skiern zu beachten gilt.

Kleinkinder in Skiklamotten
Skikurse vor dem dritten bis vierten Lebensjahr machen wenig Sinn, da die nötige Koordination dann meist noch fehlt.

In welchem Alter lernt es sich am besten?

"Eigentlich gibt es kein perfektes Alter, um das Skifahren zu erlernen", meint die Reiseexpertin Birgit Dreyer von der Europäischen Reiseversicherung. "Bei Kindern sollte mit dem Sport allerdings nicht zu früh begonnen werden." So ergibt ein Skikurs vor dem dritten bis vierten Lebensjahr wenig Sinn, da die nötige Koordination dann meist noch fehlt.

Besser ist, kleinere Kinder zunächst spielerisch mit dem ungewohnten Material und dem rutschigen Untergrund vertraut zu machen. Das heißt: Ihnen die Skier anzuziehen und sie auf dem flachen Gelände erste Fortbewegungsversuche machen zu lassen. Und Erwachsene? Für die gilt: Egal, ob mit 40, 60 oder 80 Jahren – solange die nötige körperliche Fitness vorhanden ist, gibt es nach oben hin keine Altersgrenze, um mit dem Skifahren zu beginnen.

Skilehrer mit Kleinkindern
Anfangs macht für Kinder ein Skikurs Sinn, später können die Eltern mit ihnen üben.
Was ist effektiver: Privatlehrer oder Gruppenkurs?

Wer als Elternteil selbst geübter Skifahrer ist, kommt leicht auf die Idee, seinen Nachwuchs selbst unterrichten zu wollen. Dreyer hält das jedoch nicht unbedingt für die beste Methode: "Eltern sollten ihre Kinder am besten in einer professionellen Skischule anmelden, denn dort können die speziell ausgebildeten Skilehrer viel gezielter auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen." Zudem mache es den Schützlingen in einer Gruppe unter ihresgleichen oft mehr Spaß und sie verlieren nicht so schnell die Lust am Fahren.

Erwachsene Anfänger haben die Wahl zwischen einem Privatskilehrer oder einem Skikurs in der Gruppe. Hier ist vor allem die individuelle Vorliebe gefragt, denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile: Die Gruppenkurse mit durchschnittlich sechs bis acht Teilnehmern sind in der Regel um einiges günstiger und Anfänger können auch von den Fehlern der Anderen lernen. Ein Privatlehrer kann sich hingegen ganz auf den einzelnen Skischüler konzentrieren und sich individuell nach dessen Lernfortschritten richten.

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ERV / DAL, 11.01.2018
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