Wahrig Herkunftswörterbuch

pingelig

[Info]
pingelig
Aus dem
Rheinischen
stammt einem Erklärungsansatz zufolge das Wort pingelig, und zwar aus der Sprache der Färber. Zum Anrühren der tiefblauen Farbe, des Indigos, verwandten die rheinischen Färber den sogenannten Pingelpott, einen Eisentopf mit drei Kugeln darin. Diese Kugeln wurden konstant im Topf bewegt, um Klumpen aus Indigopflanzen oder dem heimischen Ersatz Färberwaid zu zerreiben und geschmeidig zu machen. Dabei blieb am inneren Rand des Gefäßes eine Farbschicht haften, die der Färber von außen abklopfte, indem er einen Knochen gegen den Topf schlug. Dieses Klopfen, das dazu diente, kein Körnchen der wertvollen, bis ins 19. Jahrhundert so hergestellten Farbe zu verschenken, nannten die Färber pingeln. Wird jemand als ale Pingelpott bezeichnet, meint man damit im Rheinland einen nörgelnden Pedanten (den andere Korinthenkacker nennen). Eine andere Deutung sieht in pingelig eine rheinische Form von peinlich, womit allerdings nicht peinlich im kompromittierenden Sinne, sondern „peinlich genau“ gemeint ist.
Urzeit-Reptil
Wissenschaft

Ur-Reptilien schon vor 355 Millionen Jahren

In Australien haben Forschende fossile Klauenabdrücke entdeckt, die ein neues Licht auf die Evolution der Landwirbeltiere werfen. Demnach entstand die Tiergruppe der Amnioten, zu der Reptilien, Vögel und Säugetiere zählen, wahrscheinlich mindestens 35 Millionen Jahre eher als angenommen. Untermauert wird der Befund von weiteren...

0023.jpg
Wissenschaft

Troja und die Spur des Goldes

Vor 4500 Jahren tauschten die Mächtigen der Welt Güter, Ideen und – das zeigen jüngste Forschungen – jede Menge Gold.

Der Beitrag Troja und die Spur des Goldes erschien zuerst auf wissenschaft.de.

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon